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Türtapeten blasenfrei befestigen - so geht's

Das Renovieren von Räumen oder sogar ganzen Wohnungen ist keine angenehme Sache. Trotzdem wird es von Zeit zu Zeit unausweichlich, dass in den eigenen vier Wänden Tapeten und Anstriche verändert und erneuert werden. Oftmals wird solch eine Aktion auch gleich dazu verwendet, Neuerungen herbeizuführen. Sie können sich für eine neue Farbgebung entscheiden oder eine andere Art von Tapete benutzen. Und auch die Türen sollte man nicht unbeachtet lassen. Für diese können Sie Türtapeten verwenden.

Für Türen gibt es schöne Türtapeten.
Für Türen gibt es schöne Türtapeten.

Türtapeten richtig und blasenfrei anbringen

Türtapeten sind gut geeignet, um Ihre Räume optisch etwas aufzupeppen. Sie können bestimmte Fotomotive, wie zum Beispiel eine Perspektive oder bestimmte Aussichten, darstellen. Damit können Sie beispielsweise mit einer öden, aber beklebten Holztür eine optische Täuschung hervorrufen, indem Sie das Motiv einer Glastür mit Garten oder einem großen Raum im Hintergrund benutzen. Dabei ist die Bildqualität inzwischen so gut, sodass sich Ihr Auge schnell falsche Tatsachen vorgaukeln lässt und der Raum damit größer oder offener wirkt. Wie bringen Sie die Türtapete sauber und blasenfrei an?

  1. Wie bei jeder Beklebung und Behandlung von Oberflächen müssen diese natürlich sauber, trocken und fettfrei sein. Montieren Sie die Griffe der Türen ab und reinigen Sie die zu beklebende Fläche gründlich. Dazu reicht in den meisten Fällen ein lauwarmer, feuchter Lappen aus. Bei lackierten Untergründen und für Glasflächen können Sie auch Glasreiniger benutzen. Unebenheiten, Beschädigungen oder Löscher beseitigen Sie bitte mit Spachtelmasse und lassen diese vollständig abtrocknen.
  2. Wenn Sie Tapete mit Kleister benutzen, ist eine Blasenbildung sehr gering. Lassen Sie die Tapete nach dem Einstreichen mit dem Leim einen Moment lang aufquellen und setzen diese dann an die Tür an. Durch den Leim lässt sich die Türtapete gut nachträglich positionieren. Mit einer weichen Bürste oder einer trockenen Tapezierrolle streichen Sie vorsichtig von der Mitte ausgehend nach außen  über die Tapete, sodass überschüssiger Kleister oder auch eventuelle Blasen zu den Kanten hin weggestrichen werden.
  3. Bei selbstklebender Türtapete ist die Gefahr der Blasenbildung erheblich größer. Hier ist wichtig, dass Sie schon beim Aufkleben darauf achten, dass die Luft nicht eingeschlossen wird. Entfernen Sie das Trägermaterial nicht gleich komplett. Ziehen Sie etwas davon am oberen Rand ab und setzen die Tapete gerade oben an die Tür an. Benutzen Sie nun eine Schaumstoffrolle oder einen Gegenstand mit gummierter oder betuchter großer Kante. Ziehen Sie Stück für Stück unter der Tapete das Trägermaterial abwärts ab, während Sie von außen die Tapete im gleichen Tempo andrücken. Erledigen Sie das mit streichenden Bewegungen, sodass die Luft quasi vor der Tapete hergeschoben und nicht eingeschlossen wird. Arbeiten Sie langsam und streichen Sie immer von der Mitte zu den Seiten. Sollte doch ein Bläschen zu sehen sein, sofort die Tapete wieder ein Stück abziehen und neu andrücken. So gehen Sie weiter vor, bis die Türtapete vollständig auf der vorgesehenen Fläche haftet.

Sollten später doch Bläschen zu sehen sein, ist das auch kein Beinbruch. Mit einem Teppichmesser oder einer Steknadel können Sie winzige Öffnungen in die Blase einbringen, zu denen hin Sie die eingeschlossene Luft mit den Fingern ausdrücken können. Der kleine Stich oder Schnitt ist danach meist nicht mehr zu sehen.

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