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Trockenobst selber machen - so gelingt's

Trockenobst selber machen - so gelingt's 1:41
Video von Benjamin Elting1:41

Wer gerne auf Schwefel und Konservierungsstoffe bei Trockenobst verzichten möchte, der kann dieses ganz einfach selbst herstellen.

Was Sie benötigen:

  • Früchte

Das Trocknen bzw. Dörren von Obst ist eine der ältesten Konservierungsmethoden. Beim Dörrvorgang wird der Frucht das Wasser und somit die Grundlage für Bakterien entzogen. Trocknen lassen sich fast alle Obstsorten, wie z.B.  Äpfel, Birnen, Ananas, Pfirsiche, Datteln, Feigen etc., wobei man Beerenfrüchte, auch Kirschen, Trauben oder Mirabellen 2 - 3 Tage vor dem eigentlichen Dörrvorgang anwelken lassen sollte. Grundsätzlich dürfen nur saubere und unbeschädigte Früchte verwendet werden.

Das Trocknen an der Luft oder im Backofen

  • Das Trocknen an der Luft ist nicht zu empfehlen, da meistens die klimatischen und räumlichen Gegebenheiten nicht vorhanden sind und somit die Gefahr von Schimmelbildung einfach zu groß ist.
  • Für das Trocknen im Backofen nehmen Sie die Früchte, die Sie gerne essen und schneiden diese in kleine Stücke. Legen Sie das Obst mit genügend Abstand auf einen mit Backpapier ausgelegten Rost und schalten Sie den Backofen auf 50 - 60 Grad C. Das Obst sollte während des Dörrvorgangs ab und zu gewendet werden.
  • Haben Sie sich für Obstringe (z. B. Apfelringe, Birnenringe, Ananasringe etc.) entschieden, so reihen Sie diese am besten auf Holzstäbe auf, die genau in die Backblechführungsschienen des Backofens passen.
  • Es empfiehlt sich, Apfel- und Birnenringe vor dem Dörren 10 Minuten in Zitronenwasser zu legen. So verfärben sie sich nicht zu sehr.
  • Die Obstringe und -stücke nicht zu dick schneiden, sonst dauert das Trocken zu lange. Der Backofen muss leicht geöffnet bleiben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Leider ist diese Methode der Herstellung von Trockenobst etwas energieintensiv. Wenn man aber nur ab und zu Dörren möchte, ist das sicher die einfachste Art.

Das Trocknen im Dörrapparat

  • Die beste und schnellste Methode. Hierbei wird die Wärme über ein Gebläse gleichmäßig im Gerät verteilt. Manche Geräte verfügen über mehrere "Stockwerke" und eine Zeitschaltuhr.

Das Trockenobst ist fertig, wenn beim Aufschneiden kein saftiges Fleisch mehr zu sehen ist. Die Konsistenz muss lederartig sein und das Obst auf Druck leicht nachgeben.

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