Trockenfutter für Katzen - so stellen Sie ein individuelles Menü für Ihren Stubentiger zusammen

Mit der richtigen Zusammenstellung von Trockenfutter bleibt Ihre Katze lange gesund und fit. Mit der richtigen Zusammenstellung von Trockenfutter bleibt Ihre Katze lange gesund und fit.
Grundsätzlich haben Sie bei der Fütterung Ihrer Katze die Auswahl zwischen Trocken- und Feuchtfutter (beide Arten gibt es natürlich von den unterschiedlichsten Anbietern und in zahlreichen Varianten). Das Trockenfutter ist meist kalorienreicher als das Feuchtfutter (da dies aus ca. 80% Wasser besteht), hilft aber sehr gut Zahnstein vorzubeugen (was bei vielen Katzen ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellt). Möchten Sie Ihren Stubentiger optimal versorgen, empfiehlt sich eine ausgewogene Mischung aus Trocken- und Feuchtfutter.
Christin Haase
30.11.2010 Christin Haase
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Zeit
  • verschiedene Futtersorten

Finden Sie das richtige Trockenfutter für Ihre Katze

  • Im Tierhandel gibt es ein breites Angebot an fertigem Trockenfutter. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Zusatzstoffe wie Zucker nicht an erster Stelle der Zutatenliste stehen (denn dies wäre ein Indiz, dass sehr viel Zucker in dem Produkt enthalten ist, was Ihrer Katze nur unnötige Kalorien bescheren würde). Ein Hinweis für hochwertiges Futter ist Fleisch an erster Stelle der Zutatenliste (keine tierischen Nebenerzeugnisse). Wichtig sind auch Inhalts- (Proteine, Fette usw.) und Zusatzstoffe (Vitamine). Nur so sehen Sie, in welcher prozentualen Verteilung sich die Stoffe in dem Futter befinden (Proteine sind z.B. sehr wichtig für Katzen und machen ca. 26% Ihrer täglichen Nahrung aus).
  • Bieten Sie Ihrer Katze ruhig eine kleine Auswahl verschiedener Sorten an – Sie werden sehr schnell merken, welche Geschmacksrichtung und welchen Hersteller Ihr Stubentiger präferiert und – sehr wichtig – gut verträgt (bei dieser Marke sollten Sie dann bleiben, da Katzen zu häufige Futterwechsel nicht mögen).
  • Wenn Sie sich unsicher sind, wie viel Sie Ihrer Katze füttern sollen, können Sie sich im Zweifelsfalle an die Herstellerangaben auf den Futterpackungen halten. Allerdings sollten Sie darauf achten, ob Ihr Haustier ein ruhiger Zeitgenosse ist (hier wäre eine Reduzierung sinnvoll) oder sehr lebhaft den ganzen Tag im Freien herumtollt (in diesem Fall kann die Menge über die Empfehlung hinausgehen).
  • Ebenso sinnvoll erscheint Spezialfutter. Ob für Ihre Jungkatze, den Senior, Sensibelchen oder Hauskatzen – im Tierhandel und auch bei Ihrem Tierarzt (z.B. wenn Ihre Katze an Diabetes leidet) finden sich Rezepturen, die auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse abgestimmt sind.
  • Vergessen Sie nie, dass Ihr Stubentiger ein echtes Raubtier ist und Fleisch benötigt. Innereien (Vitamin A-Lieferant), Fette (enthalten Arachidonsäure), Schalentiere, Muskelfleisch und Fisch (enthält eine hohe Konzentration an Taurin) sind lebensnotwendige Elemente im Speiseplan Ihrer Katze, damit sie gesund ist und bleibt. Natürlich bedeutet dies nicht, dass Ihr Haustier keine pflanzlichen Bestandteile über die Nahrung aufnehmen soll. Jedoch bilden diese vielmehr eine wichtige Ergänzung und nicht den Hauptbestandteil des Futters.
  • Vermeiden Sie einen dauerhaften Zugang Ihrer Katze zum Futter. Sonst können Sie die tägliche Kalorienzufuhr nicht kontrollieren und Ihr Stubentiger frisst unter Umständen zu viel. Besser sind feste Fütterungszeiten (morgens und abends – wie es ihrem natürlichen Energiebedarf entspricht). Junge Katzen werden noch drei- bis viermal  am Tag gefüttert. Ab dem sechsten Lebensmonat sollte die Fütterung auf zweimal am Tag reduziert werden.
  • Achten Sie immer auf eine ausreichende Wasserzufuhr. Vor allem, wenn Ihre Katze sehr viel Trockenfutter frisst, ist es wichtig, dass sie viel trinkt (beim Fressen von Nassfutter wird der Wasserbedarf hierüber ausgeglichen und die Katze benötigt nicht so viel zusätzliches Wasser).
  • Geben Sie Ihrem Haustier ruhig ein paar Snacks (diese dürfen allerdings 10% des täglichen Kalorienbedarfs nicht überschreiten). Sehr gut eignen sich als Ergänzung spezielle Katzensnacks (aus dem Tierhandel, mit wenigen Kalorien), grüne Bohnen und Möhren (gegart, nicht roh), gekochte Nudeln und Reis sowie Joghurt in geringen Mengen.
  • Katzen mögen temperiertes Futter (wie es auch frischer Beute entspricht) und verweigern daher oft Futter, was direkt aus dem Kühlschrank gereicht wird. Möchten Sie das Futter dennoch im Kühlschrank aufbewahren (z.B. im Sommer), sollten Sie es einige Zeit vor der Fütterung herausnehmen und an die Zimmertemperatur anpassen.
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