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Trockenekzem - die richtige Pflege bei Kindern

Ein Ekzem erkennen Sie an einer Bläschen- oder Schuppenbildung. Manchmal nässt auch die Haut und ist rot. Hat Ihr Kind besonders trockene Haut kann sich ein Trockenekzem bilden und starken Juckreiz auslösen. Sie können Ihrem Kind mit Cremes Linderung verschaffen.

Ein Ekzem kann einen starken Leidensdruck auslösen.
Ein Ekzem kann einen starken Leidensdruck auslösen.

Was Sie benötigen:

  • Kinderarzt
  • Hautarzt
  • feuchtigkeitsspende Cremes oder Lotions

Was ein Trockenekzem bedeutet

Unter einem Trockenekzem leiden sehr viele Kinder. Diese Hauterkrankung kann besonders bei Babys und kleineren Kindern zur Qual werden.

  • Ein Trockenekzem wird meist durch trockene Haut ausgelöst. Experten nennen in diesem Zusammenhang oft das trockene Finger- oder Zehenkuppenekzem. Das tritt häufig bei kleinen Kindern auf - besonders im Winter.
  • Ein Ekzem oder auch Trockenekzem ist eine Hauterkrankung. Vielleicht kennen Sie diese Hauterkrankung auch unter dem Wort "Juckflechte". Bevor Sie selbst etwas dagegen tun, sollten Sie den Haut- oder Kinderarzt aufsuchen. Um eine Therapie einzuleiten, muss eine eindeutige Diagnose feststehen.
  • Die Haut ist bei einem Ekzem meist entzündet. Allerdings werden Sie häufig eine Hautrötung erkennen, eine Hautschuppung oder Krustenbildung oder auch ein Nässen sowie die Bildung von Bläschen.
  • Die Auslöser eines Ekzems sind sehr unterschiedlich. Dies kann die trockene Luft sein, die falsche Babypflege oder sogar die verstärkte Aufmerksamkeit der Eltern. Kratzt sich Ihr Kind häufig und Sie schauen häufig hin und bemitleiden es, kann sich das Symptom verstärken.
  • Experten haben auch bei einem trockenen Ekzem psychosomatische Zusammenhänge erkannt. Das Krankheitsbild kann sich durch psychische Probleme verstärken (beispielsweise Schulstress).
  • Babys und Kinder sind häufig nächtlichen Kratz- und Juckattacken ausgesetzt. Dadurch ensteht ein Schlafdefizit. Ihr Kind ist gereizt und hat - besonders in der Schule - Konzentrationsstörungen.

Wichtig ist, Ihrem Kind zu helfen. Die Hilfe fängt bei der richtigen Hautpflege an.

Die Pflege der Kinderhaut bei einem Ekzem

Im Mittelpunkt der Hautpflege stehen die richtigen Lotionen und Cremes. Bei der Auswahl wird Ihnen der Haut- oder Kinderarzt behilflich sein.

  • Zeichnet sich bei Ihrem Kind ein Ekzem ab, sollten Sie erst einmal den Hautarzt aufsuchen. Er kann diagnostizieren, um welches Ekzem es sich handelt. Ebenfalls gibt es viele Lotionen und Cremes mit unterschiedlichen Wirkungen und Ölen. Der Haut- oder Kinderarzt kann mit Ihnen die richtige Wirkung heraussuchen.
  • Wichtig ist bei der Hautpflege des Trockenekzems immer der Schweregrad der Hauterkrankung. Bei der Basispflege ist es wichtig, die Hautbarrierefunktion zu stabilisieren. Damit schützen Sie die Haut vor Eindringlingen wie zum Beispiel Viren oder Bakterien, die Hautirritationen auslösen können. Laut der Experten sind Öl-in-Wasser-Emulsionen sinnvoll. Ist die Haut sehr trocken eignen sich auch Wasser-in-Öl-Emulsionen.
  • Um Ihrem Kind auch in der Nacht Erleichterung zu verschaffen, sind Ölbäder kurz vorm Schlafen gehen wertvoll. Ebenso können nasse, kalte Umschläge auf den Hautstellen Linderung verschaffen.
  • Je akuter das Ekzem, desto milder sollten die Umschläge sein. Bei nässenden Ekzemen können nasse und kühle Umschläge helfen. Kalte Umschläge können bei leichter Ekzembildung helfen. Wenden Sie Umschläge nur an, wenn Ihr Kind es als angenehm empfindet.

Die Hautpflege Ihres Kindes sollte täglich und konsequent durchgeführt werden. Nur so verschaffen Sie den Kleinen Linderung.

So beugen Sie ein Trockenekzem vor

Damit Ihr Kind erst gar kein Trockenekzem bekommt, können Sie vorbeugen.

  • Im Grunde ist es schwierig, dem Trockenekzem vorzubeugen, wenn Sie die Ursache nicht kennen. Ein Beispiel: Reagieren Sie allergisch, wenn Sie nickelhaltigen Schmuck tragen, wissen Sie, dass Sie ihn weglassen müssen.
  • Wissen Sie, dass Ihr Kind schnell ein Trockenekzem bekommen kann, waschen Sie die Kleidung nur mit sanftem Waschmittel und ohne Parfümstoffe. Das sollten Sie auch dann tun, wenn Sie nicht wissen, welcher Auslöser das Ekzem hat.
  • Schützen Sie die Haut Ihres Kindes durch Handschuhe, wenn es in die Schule geht. Im Haus sollten Sie alles, was ein Ekzem auslösen kann, vor Ihrem Kind in Sicherheit bringen - wie beispielsweise Putzmittel.
  • Geht Ihr Kind oft zum Sport, sind Lotionen und Cremes sinnvoll, die sehr feuchtigkeitshaltend sind. Zumindest von außen wird die Haut verschont.
  • Achten Sie auch darauf, dass Ihr Kind nicht übermäßig schwitzt, weil das bei einem Trockenekzem Juckreiz auslösen kann. Das liegt daran, dass Salze und Flüssigkeit kurzfristig verloren gehen können. Die Haut zeigt Falten, ist gerötet und spannt. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Kind viel trinkt. Fragen Sie den Kinderarzt, wie viel Flüssigkeit für Ihr Kind sinnvoll ist. Es kommt auf das Gewicht und die Größe an.

Bedenken Sie, dass bestimmte Nahrungsmittel ein Trockenekzem begünstigen können. Zum Beispiel kann das Weißmehl oder Zucker sein. Eine Ernährungsumstellung hilft, es erst gar nicht soweit kommen zu lassen. Geben Sie Ihrem Kind nicht so viel Süßes.

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