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Trockenbau - Anleitung für eine Leichtbauwand

Oft muss eine Immobilie einer geänderten Nutzung zugeführt werden, was dazu führt, dass die Raumaufteilung auch geändert werden muss. Eine kostengünstige Möglichkeit dazu bietet der Trockenbau, eine Bauausführung ohne Maurerarbeiten und mit eingeschränkter Stabilität. Fragen Sie einen Profi, wenn Ihnen diese Anleitung dazu nicht genügt.

Auch für Ungeübte ist Trockenbau machbar.
Auch für Ungeübte ist Trockenbau machbar.

Was Sie benötigen:

  • Ein Grundgerüst
  • Leichtbaumaterial
  • Fugenspachtel
  • Bauschrauben

Das versteht man im Allgemeinen unter Trockenbau

  • Wie die Bezeichnung schon ausdrückt, wird beim Trockenbau kein Wasser eingesetzt. Deshalb ist er dafür prädestiniert, auch im Winter fortgeführt zu werden, wenn starker Frost die Ausführung von Maurerarbeiten verhindert.
  • Maßnahmen mit Trockenbau-Technologien beschränken sich nicht nur auf Wände, sondern können auch Decken und Fußböden betreffen. Für alle Anwendungen gibt es dafür spezialisierte Materialien mit entsprechender Anleitung zum Verarbeiten.
  • Wände im Trockenbau-Verfahren bestehen in der Regel aus einem nicht tragenden Gerüst, das dann mit Leichtbauplatten verkleidet wird. Solche Wände sind schnell errichtet, weisen aber eine Reihe von Schwächen auf.
  • So können solche Wände nur bedingt mit schweren Gegenständen belastet werden, sie haben eine geringe Wärmehaltung und meist sind sie hellhörig.

Diese Anleitung gibt Tipps für erfolgreiches Arbeiten

  1. Sie möchten einen Raum mit wenig Aufwand teilen oder aus einem Saal mehrere Abteilungen machen?  Dann skizzieren Sie den Plan und treffen die Auswahl über das geeignete Material und die benötigte Menge.
  2. Als Gerüst für den Trockenbau kommt sowohl Holz wie auch Metall infrage. Die Maße der vorgesehenen Beplankung bestimmen die Abstände der Ständer und Riegel.
  3. Bei grünen Gipskartonplatten für ein Bad muss der Abstand der Ständer z.B. 60 cm betragen, um sie vorschriftsmäßig befestigen zu können. Die 2. Schicht Platten wird versetzt angebracht.
  4. Verschrauben Sie das Gerüst an der Decke und am Fußboden mithilfe von stabilen Leisten. Je nachdem, wie stark die Trennwand werden soll, müssen Sie u. U. zwei Gerüste aufbauen. Der Zwischenraum kann für Isolierung genutzt werden.
  5. Im Bad empfiehlt sich die Verwendung von verzinktem Stahlprofil als Gerüst. Holz stellt dort ein gewisses Risiko dar, wenn es zu stark mit Feuchtigkeit belastet wird. Eine Anleitung erhalten Sie auch vom Installateur.
  6. Schrauben Sie nun die geeigneten Verkleidungen an das Gerüst. Verwenden Sie dazu nicht rostende Schrauben und achten Sie bei Gipskarton darauf, dass die Schrauben nur bündig versenkt sind, sonst zerstören sie die Stabilität der Verbindung.
  7. Bei Stahlprofilständern verwenden Sie vorteilhaft Schrauben mit Bohrspitze, das erspart das Vorbohren. Nach dem Verkleiden werden die Fugen mit Fugenspachtel verstrichen und nach dem Trocknen glatt geschliffen.
  8. Möchten Sie z.B. einen Heizkörper am Trockenbau aufhängen, empfiehlt es sich, die Verkleidung an den betreffenden Stellen innen mit einem Brett zu verstärken.
  9. Jetzt können Sie die neue Wand in beliebiger Weise gestalten, sei es mit Tapete, Fliesen, Farben oder wie es Ihnen gefällt. Denken Sie bei Halterungen, Schrauben oder Ähnlichem daran, dass die Leichtbauwand auch leicht beschädigt werden kann.
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