Trekking mit Hund - so gehen Sie mit Ihrem Vierbeiner auf Wanderschaft

Trekking ist auch mit Haustier möglich. Trekking ist auch mit Haustier möglich.
Weltenbummler haben oft das Problem, dass sie zwar gerne über Monate hinweg mit Zelt und Rucksack die Weltgeschichte bereisen würden, ihren Hund aber nicht so lange zu Hause alleine lassen wollen. Wenn Sie unter diesem Problem leiden, so nehmen Sie Ihren Hund doch einfach beim Trekking mit. Einige Dinge sollten Sie dabei aber beachten.
Markus Tacik
12.12.2011 Markus Tacik

Ist es überhaupt möglich, den Hund mitzunehmen?

Bei der Beantwortung der Frage, ob sie Ihren Hund mit zum Trekking nehmen können, sollte eines immer im Vordergrund stehen: Das Wohl Ihres Haustieres. Wenn Ihr Hund sich in fremder Umgebung unwohl fühlt oder schon alt ist oder physisch anspruchsvollen Trecks über mehrere Wochen vielleicht nicht gewachsen ist, lassen Sie ihn um Himmels willen zu Hause.

  • Wichtig ist auch, dass Sie garantieren können, den Hund keinem übermäßigen Stress auszusetzen. Ein Flug zum Beispiel ist für die Tiere ein wahrer Horrortrip. Auch die Vorstellung, einen Vierbeiner durch eine Metropole wie Mumbai zu führen, ist Tierquälerei. Planen Sie Ihre Reise daher so, dass Ihr Haustier mit solchen Strapazen nicht konfrontiert wird.
  • Wenn Ihr Trekking im Ausland stattfinden soll, müssen Sie sich unbedingt mit den Vorschriften vor Ort vertraut machen, was die Einfuhr von Haustieren angeht. In vielen Ländern ist zum Beispiel eine längere Quarantänezeit Pflicht, die Sie Ihrem Hund übrigens ersparen sollten.
  • Informieren Sie sich auch vor Reiseantritt über eventuelle Gefahren für Vierbeiner. Es wäre schließlich eine Tragödie, wenn Ihr tierischer Reisebegleiter einer Krankheit oder einem Schlangenbiss zum Opfer fiele.

Das gilt es beim Trekking mit Haustier zu beachten

  • Planen Sie ausschließlich Routen, die ein Vierbeiner auch absolvieren kann. Hunde können keine Steigeisen benutzen! Sie fühlen sich in der Regel im Flachland oder in Hügellandschaften am wohlsten.
  • Sie müssen beim Trekking des Weiteren Ihre Ausrüstung anpassen, wenn Sie einen Hund mitnehmen. So müssen Sie nicht nur eine Leine mitnehmen, sondern auch ausreichend Hundefutter und gegebenenfalls Medikamente sowie ein Erste-Hilfe-Set für den Vierbeiner.
  • Überlegen Sie sich im Vorfeld, wo Ihr Hund schlafen soll. Es gibt zwar Hundezelte zu kaufen, diese bedeuten aber fürs Trekking oft zu viel Zusatzgewicht. Wenn Ihr Hund bei Ihnen im Zelt schlafen soll, müssen Sie sich darauf gefasst machen, dass seine Krallen, den Unterboden beschädigen können.
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