Trauversprechen sind der Kern einer Hochzeit. Es ist das, worum es bei der Trauung geht: Sich einander zu versprechen. So gelingt es:
- 03.01.2012 Dr. Kathrin Kiss-Elder
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Wozu persönliche Trauversprechen
- Natürlich ist Ihre Partnerschaft Ihr persönliches Anliegen. Das darf sich auch in einem persönlichen Trauversprechen widerspiegeln.
- Aber das muss nicht immer sein. Wenn Sie sich vielleicht einfach nicht besonders originell fühlen, oder wenn Ihnen die alten Formeln behagen, greifen Sie auf diese zurück. Schließlich haben sich diese seit Generationen eingebürgert, es ist wie ein altes Lied, das Sie nun auch singen.
- Persönliche Trauversprechen empfehlen sich besonders, wenn Sie in Ihrer Beziehung vielleicht neue Wege gehen wollen. Oder bestimmte Lebensformen besonders gesegnet haben wollen - etwa das Leben in zwei Wohnungen, oder das Leben in einer Patchworkfamilie.
Persönliche Trauversprechen gelungen formulieren
- Sie beginnen mit einer Liste von Stichworten. Was wollen Sie Ihrem Bräutigam oder Ihrer Braut versprechen? Was ist Ihnen wichtig? Was erhoffen Sie sich und wogegen wollen Sie sich schützen?
- Diese Liste können Sie alleine anfertigen. Oder auch mit Ihrem Bräutigam oder Ihrer Braut.
- Nun fangen Sie an, im Fließtext zu formulieren. Gut sind Satzanfänge wie "ich will".
- Verzichten Sie auf Sätze mit mehr als einem Nebensatz, formulieren Sie übersichtlich und leicht verständlich.
- Fremdwörter sind tabu. Wörter aus der Umgangssprache und Anglizismen sind nur dann gut, wenn sie eine wirkliche Funktion haben, eine unverzichtbare und sonst kaum erreichbare emotionale Färbung beisteuern. Etwa wenn der Begriff "voll gut" in Ihrer Beziehung etwas Besonderes bedeutet.
- Je kürzer ein Trauversprechen ist, desto besser ist es eigentlich. Sie müssen keine Zeit füllen. Aber sagen Sie, was Sie zu sagen haben. In diesem einzigartigen, wunderbaren Moment.