Träumt man jede Nacht? - Entschlüsseln Sie Ihre Träume

Schlaf ist nicht gleich Schlaf. Schlaf ist nicht gleich Schlaf.
Jeder Mensch kennt, es, man wacht morgens auf und kann sich nur noch schemenhaft an das Geträumte erinnern. Sicher ist Ihnen das schon oft passiert. Da wirft sich die Frage auf, ob man jede Nacht träumt. Wie arbeitet unser Gehirn, um das erlebte Tagesgeschehen zu verarbeiten? Unser Gehirn ist sehr komplex und die eindeutige Antwort auf diese Frage lautet, ja. Doch verschiedene Schlaf- und Traumphasen wechseln sich ab.
Susanne Röhrbein
19.01.2012 Susanne Röhrbein
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Das schaffen Sie mit Links
  • Zettel
  • Stift
  • Buch zur Traumdeutung

Träume - Wesen und Funktion des Traums

Träume sind bis zum heutigen Tage in der Wissenschaft noch nicht genau untersucht worden. Dennoch ist es gelungen, das Wesen und die Funktion des Traums deuten zu können.

  • Man träumt jede Nacht und auch Sie kennen bestimmt diese verworrenen Bilder, die einen nach dem Wachwerden ins Nachdenken kommen lassen.
  • Der echte Traum ist nachweislich an den Schlafzustand gebunden und mit den hypnagogen Bildern, die Sie bestimmt auch aus der eigenen Einschlafphase kennen, eng verwandt.
  • Damit sich Ihr Körper vom Tag erholen kann, benötigt er Schlaf. Dabei erholt sich nicht nur der gesamte Organismus, sondern auch Ihr Gehirn. Das Zentralnervensystem benötigt diese 8 bis 10 Stunden des Schlafs, um richtig arbeiten zu können.
  • Wenn man jede Nacht träumt, tauchen die eigenartigsten Gedanken, Gefühle und Bilder auf, die Sie teilweise gefühlt real erleben. Dazu gehören Gerüche, Laute, Herzklopfen, Geschmack und gefühlte Emotionen.
  • Ihr Körper erhält auch in der Traumphase alle wichtigen Funktionen weitestgehend dem Wachzustand gleich, konstant auf gleicher Ebene. Dennoch sind einzelne Partien des Gehirns zurückgenommen. So ist Ihre Verstandeskontrolle, wenn man in der Nacht träumt weitestgehend herabgesetzt.

Nach jeder Nacht das Geträumte aufschreiben

Wenn man jede Nacht träumt und Interesse daran hat, zu erfahren was die Traumbilder bedeuten, können Sie sich am besten ein gutes Buch zur Traumdeutung zulegen.

  • Als Erstes sollten Sie sich mit der Materie befassen und sich gut einlesen. Um zu erfahren, was die Bilder und Gefühle bedeuten, die Sie in der Nacht erleben, brauchen Sie später nur nachzulesen.
  • Legen Sie sich als nächsten Schritt einen Zettel und einen Stift auf den Nachttisch. Nur so sind Sie in der Lage die Traumfetzen sofort nach dem Erwachen zu notieren und später mithilfe der Lektüre auszuwerten.

Ein paar Beispiele der Traumdeutung

  • Dunkelheit: Ihr Traum zeigt Ihnen auf, dass Sie in bestimmten Lebensbereichen mit sich und der auf Sie einwirkenden Situation in Konflikt stehen. 
  • Durst: Sie haben seelische Verlangen, die Sie nicht befriedigen. Trinken Sie im Traum, bedeutet das für Sie; Ihr Geist versucht sich durch diese als angenehm empfundene Durstlöschung zu trösten. 
  • Fall: Man träumt jede Nacht und hat das Gefühl zu fallen. Ihr Selbstbewusstsein ist erschüttert. Sie sollten hier auf Ihren Körper hören und versuchen, Ihre Lebenssituation neu zu überdenken. Schaffen Sie sich Momente des Glücks und der Anerkennung, die Ihnen gut tun.
  • Hungergefühle: Das Hungergefühl ist im Traum mit dem Durstgefühl zu vergleichen, obwohl der Hunger auf körperliche Verlangen hinweist, die es zu stillen gilt.

Jeder Mensch träumt jede Nacht, mehr oder minder intensiv. Nicht immer werden Sie sich an das Geträumte erinnern können. Doch es ist interessant und sehr informativ, wenn Sie durch eine gute Traumdeutung mehr über Ihren eigenen Geist und Körper in Erfahrung bringen können.

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