Tränen-Tattoo oder Sonne? - So kreieren Sie ein Motiv, das zu Ihnen passt

Individualität leben - auch im Tatoo. Individualität leben - auch im Tatoo.
Da ein Tattoo Sie ein Leben lang begleitet, sollten Sie genau überlegen, ob Sie ein Tränen oder ein Sonnenmensch sind. Wichtig ist, dass Sie sich vorstellen können, dass Sie das Tattoo ein Leben lang erfreut, wenn Sie es anschauen oder dass Sie zumindest nicht in ein paar Jahren wünschten, Sie hätten es nie stechen lassen. Es ist also wichtig, etwas zu finden, das Ihre Individualität genau beschreibt.
Bianca Ullrich
03.02.2012 Bianca Ullrich

Erste Überlegungen zum eigenen Tattoo

  1. Überlegen Sie sich zuerst genau, ob Sie überhaupt dazu bereit sind, ein Leben lang ein Bild auf Ihrem Körper zu tragen. Es ist eine Sache der Einstellung. Auch wenn viele behaupten, dass es nicht mehr so schön aussieht, wenn die Haut einmal älter wird, besonders an bestimmten Stellen, so ist doch fraglich, ob die Haut an diesen Stellen ohne das Tattoo besser aussehen würde. Haut, die alt aussieht, sieht mit oder ohne Tattoo alt aus, aber seien Sie dennoch auf diese Argumentationen gefasst. Sie sollten sich nicht unsicher fühlen mit dem Wunsch eines Tattoos.
  2. Als nächstes gilt es Ihre Interessen und Ihre Lebenseinstellung heraus zu finden. Sind Sie ein Sonnen- oder ein Tränentyp? Oder vielleicht beides? Dreht sich Ihr Interesse eher um die fröhlichen Momente oder sind Sie ein Liebhaber der Dramatik und der wilden Gefühlsausbrüche? Entsprechend dieser Beurteilung sollten Sie sich Ihre Richtung auswählen. Es gibt natürlich auch relativ neutrale Dinge, wenn Sie eher ein Mensch der Mitte sind.
  3. Notieren Sie sich grob Ihre Interessen, die Dinge die Ihnen so wichtig sind, dass Sie dabei Raum und Zeit vergessen. Sei es Musik, Geschichte, Natur, Tiere, Malerei, Sport oder Bücher wie Fantasieromane oder Liebesromane. Was auch immer es ist, es sollte wirklich in Ihnen drinnen stecken und Sie faszinieren.
  4. Nun besorgen Sie sich eventuell ein paar Tattoozeitschriften oder schauen Sie im Internet nach, da gibt es viele Seiten mit Fotos und Bildern, mit denen Sie Ihre Fantasie anregen können.
  5. Wenn Sie ein paar interessante Bilder gefunden haben, können Sie diese ausschneiden oder ausdrucken, oder auch auf Ihrem Webstick speichern, die meisten Tattoostudios verfügen über einen Rechner, an dem sie die Bilder vorzeigen können.
  6. Machen Sie sich aber nun erst einmal Gedanken zu Ihrer Auswahl. Ein bereits vorhandenes Bild nachstechen zu lassen hat nicht viel Individualität. Dazu kommt die Gefahr, dass Sie Ihrem Tattoo noch einmal begegnen. Viele lassen sich Bilder, die sie gut finden, einfach nachstechen.

Wollen Sie lieber Tränen oder Sonnenschein?

  1. Wollen Sie etwas Besonderes, so sollte es Ihre Idee sein. Dazu nehmen Sie sich die Bilder und versuchen sich vorzustellen, wie sie alles ein wenig miteinander verbinden könnten. Vielleicht möchten Sie ja auch noch Ihren Namen oder den Namen Ihres Kindes, Mannes oder das Geburtsdatum mit einbauen. Dazu gibt es viele mögliche Schriftformen - von den mittlerweile weit verbreiteten chinesischen Schriftzeichen über Runenschrift oder Engelsschriftzeichen. All das können Sie auch im Internet wiederfinden.
  2. Schreiben Sie Ihre Ideen am besten auf ein Blatt Papier, oder, wenn Sie ein wenig zeichnerisch begabt sind, zeichnen Sie Ihre Idee in etwa vor.
  3. Nun sollten Sie ein gutes Tattoostudio finden. Dazu können Sie sich ebenfalls im Internet informieren, es gibt verschiedene Studios, die bereits auf einer Tattookonvention ausgezeichnet wurden. Dies sind vielleicht nicht immer die billigsten, doch Sie sollten überlegen, ob Sie lieber ein klein wenig mehr Geld ausgeben und einen guten Stich bekommen, der nicht schon nach einem Jahr völlig verblasst und verlaufen ist, oder ob Sie hinterher Tränen vergießen, weil Sie wieder Geld ausgeben müssen, um es nachstechen zu lassen. In guten Tätowierstudios ist das Nachstechen ohnehin ein Leben lang kostenfrei.
  4. Schauen Sie sich, bevor Sie sich festlegen, erst einige Fotos von Tattoos an, die Ihr Tätowierer gemacht hat. Hier können Sie auch schon recht gut erkennen, wie genau er sein Handwerk versteht.
  5. Überlassen Sie nun Ihre Vorlagen dem Tätowierer. Wenn er wirklich gut ist, zeichnet er Ihnen schnell etwas vor, das Ihren Wünschen gerecht wird. Dann wird er Ihnen einen Preis dafür nennen. Schwarz – Weiß – Tätowierungen sind natürlich billiger als bunte, überlegen Sie sich am besten vorher, wie viel Sie ausgeben wollen.
  6. Wenn alles passt, steht Ihrem Wunsch vom eigenen Tattoo nichts mehr im Wege. Sollten Unstimmigkeiten bestehen, versuchen Sie diese erst zu klären oder schauen Sie, wenn möglich, noch bei einem anderen Anbieter vorbei.

Denken Sie immer daran das es sich um Ihren Körper handelt und das Sie damit ein Leben lang zufrieden sein wollen

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