- 02.08.2011 Uwe Rabolt
Auch bei Top-Fonds differenzieren
Die Entscheidung, in Top-Fonds in Asien zu investieren, hat zwei Aspekte. Auf der einen Seite gilt Asien, mit Ausnahme Japans, als Schwellenmarkt mit enormen Potentialen. Dem stehen aber auch nicht unerhebliche Risiken gegenüber.
- Bei der Auswahl eines Top-Fonds haben Sie als Anleger zahlreiche Möglichkeiten in Asien. Möchten Sie sich nur auf ein Land festlegen, gilt es, eine genaue Länderanalyse durchzuführen. Möchten Sie Asien als Gesamtmarkt im Depot haben, bleibt die Überlegung, einen Fonds, welcher auch Aktien aus Japan beinhaltet, zu wählen, oder einen Fonds Ex-Japan. Japanische Papiere können stabilisierend sein, aber auch wachstumshemmend.
- Klassische Fonds, welche in Schwellenländer investieren, sind sogenannte BRIC-Fonds (Brasilien, Russland, Indien und China). Diese Fonds vereinen die vier größten Wachstumsmärkte in sich, sind aber nicht nur auf Asien spezialisiert.
- Obwohl China immer noch mit eigentlich unvorstellbaren Wachstumszahlen hervorsticht, warnen Experten vor einer China-Blase, die, ähnlich den Nasdaq-Werten im Jahre 2000, ansatzlos platzt und Milliardenvermögen vernichtet.
Asien bietet Potentiale
- Unter Insidern wird Vietnam seit einigen Jahren als neuer Zukunftsmarkt gehandelt. Die Volkswirtschaft ist stabil und im Aufbruch. Ein Investment in Vietnam ist eine interessante, wenn auch immer noch hoch spekulative Beimischung.
- Fondsvergleiche zeigen, dass es Fonds gibt, die im Verlauf über zehn Jahre über 600 Prozent Wertzuwachs erwirtschaftet haben. Thailand ist hier ein Land, das einen Markt mit überdurchschnittlichem Potential bietet.
Eine Depotbeimischung mit einem Top-Fonds aus Asien ist auf jeden Fall interessant, gründliche Information, die nicht nur auf den Aussagen des Bankberaters Ihres Vertrauens basiert, allerdings unabdingbar.