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Tissot 1853 - Wissensswertes zur Uhrenmarke

Der Name Tissot steht für Schweizer Präzisionsuhrwerke und lange Tradition, denn die Firma besteht seit 1853. Aber die Firmengeschichte war bewegt und manche Uhr der Marke enthält ein Uhrwerk anderer Firmen.

Eine Tissot ist eine solide Qualitätsuhr.
Eine Tissot ist eine solide Qualitätsuhr. © Thomas_Reiff / Pixelio

Eckpunkte der Firmengeschichte seit 1853

  • Die Werkstatt, die Charles Félicien Tissot und sein  Sohn Charles-Emile 1853 in Le Locle gründete, diente der Produktion von Taschenuhren. Es handelte sich um einen reinen Montagebetrieb, denn es wurden Uhren aus fremden Teilen zusammengebaut. Auch die dort seit 1915 produzierten Armbanduhren hatten keine eigenen Uhrwerke.
  • Erst 1920 verwendete man bei Tissot eigene Uhrwerke, aber schon 1929 wurden auch wieder Fremdwerke verwendet. In dem Jahr schloss sich die Firma mit der Traditionsmarke Omega zusammen.
  • Die 70er-Jahre waren insgesamt für die Schweizer Uhrenindustrie katastrophal, die Ölkrise und der Import billiger Quarzuhren aus Fernost nach Europa hätten fast das Aus für die Firma bedeutet. Zweigwerke mussten geschlossen werden und im Jahr 1983 schien es keine Chance mehr zu geben.
  • Der Zusammenschluss verschiedener Schweizer Uhrenfirmen zur Swatch Group brachte die Rettung. Heute gibt es fast 18 Marken, die zur Swatch Group gehören. Der Zusammenschluss verschiedener Schweizer Uhrenfirmen zur Swatch Group brachte die Rettung.

Tissot innerhalb der Swatch Group

  • Die Marke Tissot deckt das mittlere Preissegment ab, in diesem Segment finden Sie auch die Marken wie Calvin Klein und Certina. Das preiswertere Segment wird von den Marke Swatch und Flik Flak belegt. Im oberen Preissegment finden Sie zum Beispiel Longines. Auch Marken aus dem Bereich der Luxusuhren gehören zur Gruppe z. B. Brequet und Omega.
  • Trotz dieser vergleichsweise bescheidenen Einordnung der Marke Tissot 1853 machte das Label durch interessante Neuentwicklungen auf sich aufmerksam. So entstand die Astrolon, deren Uhrwerk fast ganz aus Kunststoff ist. Auch ungewöhnliche Materialien für das Gehäuse führten dazu, dass die Marke in Erinnerung blieb, wie die Woodwatch aus Holz oder die Rockwatch aus Granit.
  • Typisch für die heutige Firmenpolitik ist, dass es die Modelle in verschiedenen Varianten gibt, z. B. mit Automatik- oder Quarzwerk. Auch werden die Gehäuse in verschiedene Ausführungen angeboten.
  • Obwohl die Firma eine bewegte Vergangenheit hat, können sich Kunden immer noch darauf verlassen, dass hochwertige Schweizer Uhrwerke im Inneren der Uhren stecken. (Stand 01/2013)
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