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Tipps für Schnupfen beim Meerschweinchen

Schnupfen kommt bei Meerschweinchen recht häufig vor. Mit einigen Tipps können Sie den Tieren helfen, schnell wieder gesund zu werden.

Manchmal hilft die Außenhaltung gegen Schnupfen.
Manchmal hilft die Außenhaltung gegen Schnupfen. © Rudolpho_Duba / Pixelio

Entstehung von Atemwegserkrankungen bei Meerschweinchen

  • Bevor die ersten Tipps gegen den Schnupfen beim Meerschweinchen umgesetzt werden, stellt sich erst einmal die Frage, warum die kleinen Nager überhaupt diese Erkrankung bekommen haben. Anders als beim Menschen muss der Nager nicht unbedingt kalt werden oder sich bei anderen Tieren anstecken. Oft schlummern die Viren oder Bakterien schon länger im Körper und brechen aufgrund von ungünstigen Einflüssen oder Stress aus.
  • Die Gründe für eine Schnupfenerkrankung sind vielfältig. Einzelhaltung ist ebenso ein möglicher Grund wie ein falscher Standort des Käfigs, der Stress bei dem Tier auslöst. Die Reinigung des Käfigs sollte weder zu oft, noch zu selten durchgeführt werden. Käfige aus Plastik unterstützen die Bildung von Feuchtigkeit und Feuchtigkeit ist nicht gut für den Nager. Daher ist die regelmäßige Reinigung hier besonders wichtig.
  • Es ist wichtig, dass Sie die Erkrankung möglichst früh erkennen. Achten Sie auf erste Anzeichen. Niest Ihr Haustier häufig, verweigert es das Essen und läuft Sekret aus der Nase ist es dringend notwendig, direkt den Tierarzt aufzusuchen.

Tipps gegen Schnupfen

  • Gerade bei chronischem Schnupfern kann ein Wechsel der Einstreu helfen. Manchmal ist es einfach eine Stauballergie. Auch eine Umstellung auf Freilandhaltung ist in Erwägung zu ziehen.
  • Neben den Medikamenten, die Ihnen der Tierarzt gegen den Schnupfen beim Meerschweinchen verschreibt, gibt es noch einige Tipps. Inhalation kann helfen, die Atemwege wieder zu befreien. Kleine Inhalationsgeräte aus der Apotheke werden mit einer Meesalzlösung verwendet. So kann Ihr Haustier wieder besser atmen.
  • Geben Sie dem Tier Sicherheit. Ein zu großer Käfig ist gerade bei kranken Nagern nicht gut. Richten Sie ihm eine Transportbox kuschelig ein mit Streu und Heu. Hier findet es Ruhe und Entspannung und kann den Stress abbauen. Das Inhalationsgerät wird dann in die Nähe der Box gestellt und verteilt so die heilenden Dämpfe.
  • Sorgen Sie für Wärme. Hier kann eine Rotlichtlampe eingesetzt werden. Diese sollte eine Ecke des Käfigs erwärmen. In dieser Ecke kann sich der Nager aufwärmen. Haben Sie keine Rotlichtlampe zur Hand, können Sie auch ein Wärmekissen in den Käfig legen. Achten Sie jedoch darauf, dass es nicht zu heiß ist.
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