- 27.01.2012 Markus Tacik
Zum Sinn von Tierheimpreisen
Tierheime geben für gewöhnlich keine Tiere, auch Hunde nicht, einfach so heraus, sondern verlangen eine bestimmte Gebühr.
- Dies geschieht nicht, um sich an dem Verkauf zu bereichern, sondern dient in erster Linie dem Schutz des Tieres. Durch die Gebühr kann nicht nur Spontankäufen entgegengewirkt werden, bei denen der Hund eine Woche später wieder ausgesetzt wird, auch der Weiterverkauf an Tierversuchslabore wird unattraktiv. Auch Sadisten und Sodomisten werden so Steine in den Weg gelegt.
- Die Tierheimpreise für Hunde sind von Tierheim zu Tierheim unterschiedlich. In der Regel müssen Sie mit einer Summe von etwa 150 € rechnen. In dieser Summe sind aber oft bereits Impfungen und Kennzeichnung enthalten. Fragen Sie einfach nach.
Mit diesen Folgekosten müssen Sie bei Hunden rechnen
Tatsächlich betragen die Tierheimpreise nur einen kleinen Teil der Kosten, die ein Hund verursacht. Dessen sollten Sie sich in jedem Fall bewusst sein, bevor Sie einen Vierbeiner in Ihre Familie holen.
- Nicht selten stellen Menschen nach einem Monat fest, dass Hunde doch teurer sind, als gedacht. Sie werden dann wie ein ausgedientes Spielzeug ausgesetzt oder zurückgebracht. Dabei sind Hunde intelligente und höchst soziale Wesen, die eine derartige Behandlung von Vertrauenspersonen nicht leicht wegstecken.
- Als Nächstes kommen einmalige Anschaffungen wie Hundekorb, Pflegeartikel, Fress- und Wassernapf sowie Spielzeug auf Sie zu. Diese Kosten halten sich jedoch noch im Rahmen.
- Wirklich ins Gewicht fallen jedoch die regelmäßigen Kosten wie Nahrung, Tierarztkosten, Hundesteuer und Hundesitter. Je nach Gesundheit und Appetit Ihres Hundes können hier ohne Weiteres 50 € pro Monat zusammenkommen. Sollte Ihr Hund ernsthaft krank werden, können diese Kosten jedoch in die Höhe schießen. Bedenken Sie dabei stets, dass ein Hund locker 10 bis 15 Jahre alt werden kann.