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Tiere im Dachstuhl - was man dagegen tun kann

Besonders im Winter suchen kleine und große Tiere nach einem warmen Plätzchen zum Überwintern. Tiere im Dachstuhl verursachen aber nicht nur Lärm, sondern richten teils auch erhebliche Schäden an. Finden Sie zunächst heraus, ob es sich bei Ihren Untermietern um Mäuse, Marder, Fledermäuse oder Waschbären handelt. Legen Sie eine Mehlspur im Dachboden aus und sehen Sie nach, ob und welche Spuren hinterlassen worden sind. Je nach Ihrem tierischen Mitbewohner richtet sich Ihre Vorgehensweise.

Mäuse sind unhygienische Untermieter.
Mäuse sind unhygienische Untermieter.

Was Sie benötigen:

  • Mausefallen
  • Blechmanschetten
  • Maschendraht
  • Schornsteinhaube
  • Duftfalle

Tiere im Dachstuhl - erkennen und bekämpfen Sie Untermieter

Auch Sonnenblumenkerne auf einem Stückchen Alufolie helfen Ihnen dabei, herauszufinden, ob Sie Tiere im Dachstuhl haben. Sind die Kerne abgeknabbert, haben Sie tierische Gäste.

  • Waschbären sind besonders lästige Untermieter. Gefällt es ihnen im Dachstuhl, bleiben sie oft für immer. Sie arbeiten so lange an den Dachziegeln, bis eine Schindel nachgibt und sie einziehen können. Um den Waschbären den Einstieg zu verhindern, sollten Sie glatte Blechmanschetten über den Fallrohren der Regenrinnen anbringen. Kürzen Sie Bäume und Sträucher, die neben Ihrem Haus wachsen, besonders jene, die über das Dach hinausreichen. Am Schornstein sollten Sie ein starkes Metallgitter oder eine Schornsteinhaube anbringen. Verschließen Sie Katzenklappen und andere Einstiege in Ihr Haus mit stabilem Maschendraht. Stachelkränze an der Regenrinne sind jedoch kontraproduktiv, weil sie den Tieren helfen, auf das Dach zu gelangen.
  • Auch Marder sind in Dachstühlen keine Seltenheit. Sie poltern sehr laut, sodass an Schlaf kaum zu denken ist. Jedoch mögen Marder keinen Lärm. Spielen Sie in den frühen Morgenstunden eine CD ab oder lassen Sie das Radio im Dachstuhl laufen. Auf diese Weise sucht der Marder sein Winterquartier nicht mehr auf. Nutzen Sie den Überraschungseffekt. Organisieren Sie Ihren Dachboden um oder gehen Sie im Dachstuhl hin und her.
  • Finden Sie Fledermäuse in Ihrem Dachstuhl, sollten Sie den Tierschutz verständigen. Fledermäuse stehen unter Naturschutz. Fassen Sie die Tiere nicht an oder stören sie. Nur Fachleute können Ihnen erklären, wie Sie den Tieren eine artgerechte Unterbringung ermöglichen können.
  • Mäusen werden Sie mit Fallen Herr. Lebendfallen sind hierbei die bessere Lösung, da die Tiere nicht unnötig gequält werden. Fetthaltige Lebensmittel wie Schokolade oder Erdnussbutter sind gute Köder, um die Tiere anzulocken. Versuchen Sie es außerdem mit Duftfallen, um die Mäuse aus ihrem Versteck zu locken. Ratten sind meldepflichtig, da sie Krankheiten übertragen können. Rufen Sie in diesem Fall den Kammerjäger.
  • Immer wieder hört man von sogenannten Geheimmitteln, um Tiere im Dachstuhl zu vertreiben. Ultraschallgeräte, Mottenkugeln, Pfefferstreu, Hundehaare oder mit Hundeurin angefeuchtete Lappen helfen aber meist nur kurzfristig. Wichtig ist, dass sich die Tiere nicht daran gewöhnen können.

Oft können Sie sich mit Ihren Untermietern arrangieren. Sorgen Sie für wasserfeste Unterlegbahnen, sodass der Kot keinen Schaden anrichtet. Verlegen Sie Kabel wandnah, sodass sie nicht angeknabbert werden. Nachts helfen Ohrstöpsel, den Lärm fernzuhalten.

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