Unvorhergesehene Tierarztkosten können schnell ein großes Loch in die Kasse reißen. Halter von Hunden und Katzen haben die Möglichkeit, für solche Fälle mit einer Krankenversicherung vorzusorgen.
- 30.12.2010 Maren Sandmann
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
- Internet zur Recherche mehrerer Angebote
- Wer auf Nummer Sicher gehen möchte oder in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnte, wenn durch einen Unfall oder eine Erkrankung auf einmal hohe Tierarztkosten fällig werden, kann für sein Tier eine Krankenversicherung abschließen.
- Verschiedene Versicherungsfirmen bieten Tier-Krankenversicherungen an, daher lohnt sich ein genauer Vergleich von Kosten und Versicherungsleistungen, bevor Sie sich für ein Angebot entscheiden.
Welche Tierarztkosten übernommen werden
- Für Tier-Krankenversicherungen gibt es verschiedene Modelle. Die günstigste Variante deckt nur Tierarztkosten für Operationen ab, die unter Vollnarkose durchgeführt werden sowie die unmittelbare Nachbehandlung. Andere Kosten müssen Sie dagegen selbst tragen.
- Andere Tarife decken alle Tierarztkosten ab, beispielsweise auch kleinere Verletzungen oder Medikamente. Ein solcher Vollversorgungstarif kostet natürlich auch etwas mehr.
- Besonders für Hunde ist eine Haftpflichtversicherung empfehlenswert, da Sie als Halter für alles haften, was Ihr Tier anstellt. Einige Versicherer bieten Kombi-Angebote aus Haftpflicht und Krankenversicherung an.
Tierarztkosten - Vertragsbedingungen der Versicherungen vergleichen
Die Tarife der einzelnen Versicherer unterscheiden sich häufig in wesentlichen Punkten. Bevor Sie sich für ein Angebot entscheiden, sollten Sie auch einen Blick aufs Kleingedruckte werfen, um wichtige Punkte zum Thema Tierarztkosten vorher zu klären:
- Gibt es Altersgrenzen? Bei einigen Anbietern kann eine Tier-Krankenversicherung mit Übernahme verschiedener Tierarztkosten nur bis zu einem bestimmten Alter des Tieres abgeschlossen werden, beispielsweise bis vier Jahre. Sie sollten sich daher rechtzeitig um einen Versicherungsschutz kümmern.
- Manche Versicherungen legen ein Höchstalter für das versicherte Tier fest, nach dessen Erreichen der Versicherungsschutz erlischt. Gerade im höheren Alter treten bei Hunden und Katzen jedoch vermehrt Erkrankungen auf, so dass Sie diesen Punkt nicht außer Acht lassen sollten.
- Wie hoch ist die Selbstbeteiligung? Tarife, bei denen Sie sich anteilig an den Tierarztkosten beteiligen, sind natürlich etwas günstiger als solche, bei denen Sie nichts dazuzahlen müssen.
- Gibt es eine Höchstgrenze für die pro Jahr anfallenden Tierarztkosten, oder ist der Versicherungsschutz zumindest in bestimmten Fällen, zum Beispiel nach einem Unfall, hoch genug beziehungsweise unbegrenzt?
- Werden Vorsorgeleistungen, wie zum Beispiel Impfungen, bezahlt? Vergleichen Sie, wie viel teurer eine solche Versicherung ist und wie hoch dagegen die Tierarztkosten für solche Leistungen in der Regel ausfallen.
- Greift der Versicherungsschutz sofort, oder gibt es für bestimmte Behandlungen eine Wartezeit?