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Tiefgrund - Wissenswertes über Malerarbeiten

Wollen Sie Farbe auf stark saugende Untergründe auftragen, sollten Sie die Wand zuvor mit Tiefgrund vorbereiten. Dieser erfüllt gleich mehrere Funktionen. So schafft er eine gleichmäßigere Oberfläche und verfestigt zudem poröse Oberflächen. Jedoch können Sie bei der Verarbeitung zahlreiche Fehler machen. Wie Sie diese vermeiden, erfahren Sie hier.

Tiefgrund für einen gleichmäßigen Farbauftrag nutzen
Tiefgrund für einen gleichmäßigen Farbauftrag nutzen

Welcher Tiefgrund für welchen Untergrund?

  • Mineralische Untergründe, also Putz, Sand, Lehm, Lehm oder Gips, sind in der Regel stark saugend. Würden Sie diese Oberflächen ohne eine Vorbehandlung streichen, würde die Farbe sehr unregelmäßig aussehen.
  • Zudem sind diese Oberflächen oft sehr unregelmäßig, ein Tiefgrund sorgt hier vor und kreiert eine glattere und ebenere Basis für Ihre Malerarbeiten. Auf diese Weise benötigen Sie zudem weniger Farbe.
  • Sie haben die Wahl zwischen transparenten oder pigmentierten sowie wasserverdünnbaren oder lösemittelhaltigen Tiefgründen. Zwar verfestigen lösemittelhaltige Produkte oftmals besser, jedoch sollten Sie diese aufgrund der starken Geruchsbelastung und der Entstehung schädlicher Dämpfe nur draußen anwenden. Besonders geeignet sind lösemittelhaltige Tiefgründe für stark mehlende, kreidende sowie Wasser saugende Oberflächen. Wasserverdünnbare Produkte eignen sich gut für sandende Untergründe.
  • Wählen Sie pigmentierte Produkte, wenn Sie auch farbliche Unterschiede ausgleichen wollen. Auch bei nur wenig saugenden Untergründen sind solche Tiefgründe die richtige Wahl. Transparente Produkte sollten Sie aussuchen, wenn Sie stark sandende Untergründe wie alten Putz vorbehandeln müssen.

Verarbeitung - Fehler in der Anwendung von Tiefgrund vermeiden

  • Lesen Sie vor jedem Einsatz genau die Herstellerangaben und Gebrauchsanleitung. Bei lösemittelhaltigen Produkten sollten Sie entsprechende Schutzkleidung tragen. Achten Sie auf die Verarbeitungstemperatur.
  • Bereiten Sie den Untergrund entsprechend vor, entfernen Sie lose Rückstände, Staub und Schmutz. Nutzen Sie gegebenenfalls eine Drahtbürste. 
  • Nutzen Sie zum Auftragen des Tiefgrunds eine weiche Rolle oder eine Malerbürste. Achten Sie auf einen gleichmäßigen, dünnen Auftrag, es dürfen sich keine Nasen bilden. Haben Sie zu viel des Produkts aufgetragen, zeigen sich später glänzende Stellen. Diese müssen Sie mit Schleifpapier behandeln, bevor Sie eine weitere Schicht Tiefgrund auftragen.
  • Tragen Sie Tiefgrund in mehreren Schichten auf, und zwar so lange, bis der Untergrund gesättigt ist, also kein Produkt mehr aufnehmen kann. Richten Sie sich hier nach den Angaben des Herstellers. In einigen Fällen müssen Sie die einzelnen Schichten erst trocknen lassen, bevor Sie weitere auftragen.

Vermischen Sie Tiefgrund nicht mit anderen Substanzen oder Farbe, um die Effektivität nicht zu beeinträchtigen.

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