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Thermodynamik - Tipps für die Schule

Physik ist vielleicht nicht Ihr Lieblingsfach? Thermodynamik kann auch als Wärmelehre bezeichnet werden und ist ein wesentlicher Bestandteil der Physik. Wie Sie sich unter anderem die Hauptsätze merken, erfahren Sie hier dazu einige Thermodynamik-Tipps.

Physik-Unterricht - Atome und Thermodynamik
Physik-Unterricht - Atome und Thermodynamik © Gerd_Altmann / Pixelio

Die Wärmelehre oder Thermodynamik ist aus dem Stegreif nicht leicht zu verstehen. Zu viele Fachbegriffe und Einheiten müssen Sie dafür verstehen und behalten. Hier einige Thermodynamik-Tipps und Erklärungen.

Hauptsätze der Thermodynamik

Wesentlich für das Verständnis der Wärmelehre sind ihre vier Hauptsätze. Diese sollten Sie auswendig lernen und anhand von Beispielen einüben.

  • Der erste Satz der Thermodynamik beschreibt das sogenannte thermische Gleichgewicht. An einem Beispiel soll dies verdeutlicht werden: Eine Milchpackung befindet sich in einem Kühlschrank in einem Zustand des thermischen Gleichgewichts. Denn die Temperatur des Kühlschranks bleibt konstant, also die Umgebung, in der sich die Milch befindet. Weiterhin verändert sich auch der Zustand der Verpackung der Milch nicht. Somit bleiben alle äußeren Gegebenheiten stabil, wodurch sich ein thermisches Gleichgewicht einstellt. Anders ausgedrückt: Temperatur, Druck, Masse und Fettgehalt der Milch bleiben stabil und verändern sich nicht. Das thermische Gleichgewicht würde sich jedoch ändern, wenn Sie die Milch aufkochen.
  • Der zweite Satz bedeutet so viel, dass in dem Zustand eines Vakuums alle Energie gleich bleibt.
  • Der dritte Hauptsatz besagt, dass Sie die Energie, die gleichbedeutend ist mit Wärme, nicht beliebig in andere Arten von Energie umwandeln können. Das Problem kennen Sie vielleicht vom Problem der Energiegewinnung. Wie soll Windenergie zum Beispiel in Stromenergie umgewandelt werden?
  • Der letzte und vierte Satz ist relativ einfach. Den  absoluten Nullpunkt, der sich bei etwa -273 Grad Celsius befindet, können Sie niemals erreichen.

Tipps, um die Thermodynamik zu lernen

  • Gut Erfolge erzielen Sie beim Lernen der Thermodynamik, wenn Sie sich die Aussagen der Wärmelehre anhand von Beispielen verdeutlichen. 
  • Sie können auch durch Versuche die Gesetze der Wärmelehre versuchen, teilweise nachzustellen. Durch das eigene Handeln entwickeln Sie ein größeres Verständnis für die Thermodynamik.
  • Haben Sie nicht mehr so viel Zeit, um für eine Klausur zu lernen, können Sie die Informationsdichte beim Lernen erhöhen. So können Sie die Gesetze und andere Formeln der Thermodynamik auf ein Diktiergerät sprechen. Danach lassen Sie das Diktiergerät in doppelter Geschwindigkeit ablaufen. Durch das schnellere Ablaufen können Sie mehr Informationen speichern.

Voranstehende Thermodynamik-Tipps sollen Ihnen bei der nächsten Klausur helfen. Machen Sie sich also am besten zuerst mit den wichtigsten Aussagen der Wärmelehre vertraut. Danach üben Sie diese Aussagen durch Experimente und Lerntricks ein. Viel Erfolg bei der nächsten Physik-Klausur!

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