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Tetanusimpfung - Nebenwirkungen

Eine Tetanusimpfung beugt dem Wundstarrkrampf vor. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die tödlich verlaufen kann, deswegen ist die Impfung sehr wichtig. Die Nebenwirkungen der Impfung können unangenehm sein, deshalb scheuen sich viele davor. Dennoch ist der Schutz sehr wichtig.

Erwachene sollten die Impfung regelmäßig auffrischen.
Erwachene sollten die Impfung regelmäßig auffrischen.

Die Tetanus-Impfung gilt als schmerzhaft, darum haben viele Patienten Angst davor. Auch die Nebenwirkungen können heftig sein. Besonders unangenehm ist es, dass die Impfung alle zehn Jahre aufgefrischt werden muss. Demnach müssen sich auch Erwachsene regelmäßig impfen lassen. Die erste Impfung erfolgt zusammen mit der Immunisierung gegen Diphterie und Kinderlähmung etwa im vierten Lebensmonat. Danach wird sie aufgefrischt. Im sechsten Lebensjahr erfolgt eine weitere Impfung, danach sollte sie alle zehn Jahre wiederholt werden.

Der Erreger des Wundstarrkrampfs lebt in der Erde

  • Tetanus ist die medizinische Bezeichnung für den Wundstarrkrampf. Er wird durch ein Bakterium ausgelöst, das in der Erde lebt. Bricht die Erkrankung aus, verläuft sie in vielen Fällen tödlich. Das Bakterium lähmt die Muskeln. Ist die Atemmuskulatur oder das Herz betroffen, kommt es zum Tod des Patienten.
  • Besondere Gefahr besteht bei Kindern, die häufig Wunden haben, die verschmutzt sind. Schürfwunden am Knie oder an den Schienbeinen, die sie sich beim Spielen, Toben oder Fahrradfahren zugezogen werden, können mit dem Erreger infiziert werden. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Kind trotz der Nebenwirkungen der Tetanusimpfung immunisieren lassen.

Die Nebenwirkungen der Tetanusimpfung werden als heftig beschrieben

  • Die Tetanusimpfung ist an der Einstichstelle besonders schmerzhaft. Häufige Nebenwirkungen sind eine starke Schwellung der Einstichstelle, eine Rötung und ein heftiger Druckschmerz.
  • Sie können auf den Impfstoff allergisch reagieren. Asthma oder Nesselsucht sind Erkrankungen, die mitunter auftreten. Sehr selten kommt es zu neurologischen Ausfällen oder zu einer Enzephalitis. Die Dunkelziffer soll jedoch sehr hoch sein, sodass bis zu zehn Prozent der Erkrankten nach der Impfung mit neurologischen Problemen zu kämpfen haben.
  • Häufiger kommt es vor, dass Sie in den darauf folgenden Tagen Fieber bekommen und Unwohlsein verspüren. Einige Symptome erinnern an eine Grippe. Richten Sie sich darauf ein und geben Sie an Ihrer Arbeitsstelle Bescheid. Eine Krankschreibung ist nur in sehr hartnäckigen Fällen notwendig - und diese sind dann doch eher selten.

In Deutschland erkranken etwa 15 Menschen pro Jahr an Tetanus, ein Viertel von ihnen stirbt. Die Erkrankung ist sehr qualvoll, da die Muskellähmungen bei vollem Bewusstsein wahrgenommen werden. Das Gehirn ist nicht betroffen. Der Tod tritt durch eine Lähmung der Atemmuskulatur ein, der Betroffene erstickt. Ist die Krankheit bereits ausgebrochen, gibt es kaum wirksame Mittel. Der Erreger kann nur radikal durch einen Schnitt entfernt werden. Ist eine Gliedmaße betroffen, kann diese amputiert werden. Durch diese Maßnahmen wird verhindert, dass sich der Erreger weiter im Körper ausbreiten und das Herz oder die Atemmuskulatur angreifen kann. Eine weitere Behandlung dieser schweren Erkrankung kann mit muskelerschlaffenden Mitteln erfolgen. Eine Immunisierung ist deshalb sehr wichtig - trotz der Nebenwirkungen.

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