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Testosteronspiegel messen - so geht's

Ist der Testosteronspiegel nicht im Normalbereich, kann das ein Gesundheitsrisiko darstellen. Gerade ältere Männer haben ein paar Probleme damit (dicker Bauch). Deshalb ist es wichtig, den Spiegel zu messen.

Für Männer sehr wichtig: Testosteron.
Für Männer sehr wichtig: Testosteron. © Michael_Ottersbach / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Hausarzt

Warum den Testosteronspiegel messen? - Gründe

Testosteron ist das Wichtigste überhaupt für die männlichen Geschlechtsorgane (Androgen).

  • Der Testosteronspiegel wird gemessen, weil über neunzig Prozent des Hormons in den Hoden hergestellt werden. Die Frauen produzieren auch welches, wenn auch nur geringe Mengen. Dies geschieht über die Nebennierenrinde und die Eierstöcke.
  • Dieses Hormon ist besonders wichtig, damit sich die Geschlechtsorgane entwickeln können: Penis, Hoden, Prostata. Es steuert auch die Sexualität und ist unter anderem verantwortlich für die tiefe Stimme, spezifische Fettverteilung und die Behaarung sowie natürlich für die Samenproduktion.
  • Der Testosteronspiegel wird gemessen, wenn der Mann zum Beispiel unter Impotenz leidet, bei einer eventuellen Überfunktion der Nebennierenrinde oder bei Verdacht auf Prostata- oder Hodentumore.
  • Der natürliche Prozess besagt, dass im Alter das Testosteron mehr und mehr sinkt. Experten sprechen dann auch beim Mann von den Wechseljahren. Diese Wechseljahre können unter Umständen auch zum Knochenschwund (Osteoporose) beim Mann führen.

So einfach ist es, das Hormon zu messen

  • Der Testosteronspiegel schwankt über den Tag sehr stark. Experten nehmen das Blut deshalb am liebsten morgens ab - zwischen acht und zehn Uhr.
  • In circa dreißigminütigem Abstand werden in der Regel drei Blutabnahmen vorgenommen. Im Labor wird der Testosteronspiegel aus dem Blutserum bestimmt. Allerdings ist es auch möglich, den Wert über das Messen im Urin, Speichel oder Blutplasma zu bestimmen.
  • Der Wert wird meist in Nanogramm Testosteron je Milliliter Blut (ng/ml) gemessen.
  • Besteht ein begründeter Verdacht, trägt die Krankenkasse das Messen und die Laboruntersuchung.

Möchten Sie selbst wissen, wie es um Ihre Hormone steht, müssen Sie mit circa sechzig Euro rechnen.

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