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Terrassenplatten verlegen - Anleitung

Terrassenplatten, sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich, werden in zahlreichen Formen und Farben sowie aus unzähligen Materialien angeboten. Wie Sie die Platten verlegen können, zeigt die folgende Anleitung.

Beim Verlegen von Terrassenplatten gibt es einiges zu beachten.
Beim Verlegen von Terrassenplatten gibt es einiges zu beachten. © GabiS / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Richtschnur
  • Schaufel oder Spaten
  • Harken
  • Rüttler
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Fugenkreuze

Terrassenplatten auswählen - Holzdielen oder Platten aus Stein

  • Wer eine Terrasse anlegen möchte, hat die Qual der Wahl, ob es ein Bodenbelag aus Holz, Stein oder gar Fliesen sein soll. Wegen der langen Haltbarkeit entscheiden sich viele für Terrassenplatten aus Stein, sei es Beton- oder Naturstein. Ausschlaggebend für die Entscheidung ist letztendlich aber der eigene Geschmack.
  • Natursteine sehen, ebenso wie Holz, natürlich aus, im Gegensatz zu Betonsteinen, die sich dafür aber leichter verlegen lassen. Zudem sind Betonsteine weniger rutschig als Holz oder Naturstein. So haben alle Materialien ihre Vor- und Nachteile.
  • Wenn Sie sich für Platten aus Stein entscheiden sollten, können Sie dann noch zwischen rauen, geschliffenen, polierten oder gestrahlten Platten sowie Betonpflaster wählen. Alternativ können Sie sich auch für Mosaikpflaster, Natursteinklinker oder Klinkerpflaster entscheiden, die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Haben Sie sich für ein Material entschieden, können Sie die Terrassenplatten nach folgender Anleitung verlegen.

Anleitung zum Verlegen der Platten 

Zum Verlegen von Terrassenplatten eignet sich sowohl eine Betonplatte als auch jeder andere tragfähige und frostsichere Untergrund. Wichtig ist ein gewisses Gefälle, damit Regenwasser gut ablaufen kann. Auf einer Betonplatte werden die Steine mit Mörtel befestigt. Auch hier müssen Sie auf das nötige Gefälle und das Ausrichten der Platten achten. Die folgende Anleitung zeigt, wie Sie vorgehen können.

  1. Beim Verlegen auf anderen tragfähigen Untergründen müssen Sie im ersten Schritt die Terrasse abstecken, beispielsweise mit sogenannten Richtschnüren. Dann schachten Sie die abgesteckte Fläche etwa 40-60 cm tief aus. Anschließend sollten Sie die Fläche am besten mit einer Rüttelplatte verdichten bzw. einebnen. Bereits hier sollten Sie auf ein Gefälle von ca. 5 % achten. Unebenheiten können Sie mit Schotter ausgleichen. Eine Rüttelplatte können Sie sich gegen eine Gebühr im Baumaschinenverleih ausleihen.
  2. Nun sollten Sie eine Einfassung anlegen, um zu verhindern, dass die Terrassenplatten seitlich wegrutschen. Dazu können Sie eine Pflasterschnur verwenden, die Sie in Beton setzen oder einen Bord. Die Einfassung muss zum Schluss die gleiche Höhe aufweisen, wie die fertige Terrasse.
  3. Als Nächstes folgt die Tragschicht. Bevor Sie diese aufbringen, ist es ratsam, auf feinen Sandböden ein Vlies auszulegen. Darauf kommt dann Kies in einer etwa 30 cm dicken Schicht. Verteilen Sie diesen gleichmäßig mit einem Harken. Anschließend kommt eine etwa 4 cm dicke Schicht Splitt darüber.
  4. Legen Sie dann in den Splitt zwei Kantholzer, die Sie am Gefälle der Terrasse ausrichten. Nun ziehen Sie den Splitt mithilfe einer geraden Holzlatte oder einer Abziehschiene über die Kanthölzer ab bzw. glatt.
  5. Der nächste Schritt ist das Verlegen der jeweiligen Platten. Dabei sollten Sie darauf achten, zwischen den einzelnen Terrassenplatten Fugen von etwa 5 mm zu belassen. Sehr hilfreich können hier eine Schnur aber auch im Handel erhältliche Fugenkreuze sein. Die verlegten Platten werden mit einem Gummihammer festgeklopft und so auf eine Höhe gebracht. Wenn Sie entsprechend der Anleitung vorgegangen sind, müssen Sie nun nur noch verfugen. Dazu eignen sich beispielsweise Quarzsand oder Gesteinsmehl.
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