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Terrassenpflaster richtig verlegen - so klappt's

Ein frostsicherer Unterbau ist die wichtigste Voraussetzung, um Terrassenpflaster richtig zu verlegen. Mit Schotter und Edelsplitt sorgen Sie für eine ebene und wasserdurchlässige Auflagefläche. Die Pflastersteine werden mithilfe eines Gummihammers eingesetzt. Richtschnüre und ein Meterriss erleichtern das maßgenaue Arbeiten. Ein leichtes Gefälle weg von der Hauswand sorgt dafür, dass später das Regenwasser gut ablaufen kann.

Eine kunstvoll angelegte Terrasse
Eine kunstvoll angelegte Terrasse

Was Sie benötigen:

  • Schotter
  • Edelsplitt
  • Quarzsand
  • Richtschnüre
  • Spitzhacke
  • Schaufel
  • Meterstab
  • Rüttler
  • Gummihammer
  • Nassschneider
  • Richtlatte
  • Besen

Maßhaltiges Bett für Terrassenpflaster

  • Zur Gewährleistung der Frostsicherheit schaffen Sie einen Unterbau aus mindestens fünfzehn Zentimetern Schotter und fünf Zentimetern Edelsplitt. Bei Gefahr starker Fröste besser tiefer gründen. Um die Schachttiefe zu ermitteln, rechnen Sie die Höhe vom Terrassenpflaster hinzu.
  • Stecken Sie mit Richtschnüren die künftige Terrassenhöhe und Umgrenzungen ab. Markieren Sie zur Orientierung an der Hauswand einen Meterriss als exakte Linie 100 Zentimeter über dem späteren Terrassenpflaster. Spitzhacke und Schaufel sind nur für knappe Flächen geeignet. Mit einem kleinen Mietbagger ist die Schachtarbeit schneller getan. Aber Vorsicht, wenn Sie Rohr- und Leitungsverläufe nicht kennen.

Gefälle sorgt für guten Wasserablauf

  1. Setzen Sie Randbegrenzungssteine entlang der äußeren Flächenbegrenzung in ein Mörtelgemisch. Verdichten und ebnen Sie den Schotter mit einem Rüttler. Sorgen Sie für zwei bis drei Prozent Gefälle des Unterbaues weg von der Hauswand. Eine Schlauchwaage hilft dabei.
  2. Bringen Sie Edelsplitt in der Körnung 2/5 mm gleichmäßig auf. Um diesen glatt und mit Gefälle abzuziehen, nutzen Sie hilfsweise hochkant in den Schotter eingesetzte Bretter und eine Richtlatte.
  3. Verlegen Sie das Terrassenpflaster von der Hauswand weg. Unterpflastern Sie die Wasserschenkel von Terrassentüren und -fenstern, sodass Regenwasser nicht hinter das Terrassenpflaster läuft. Natursteinpflaster und Feldsteine setzen Sie Stein für Stein in den Edelsplitt und richten diese mit einem Gummihammer. Bei Ziegel- und Betonpflaster kann es sinnvoll sein, vorher die beabsichtigten Muster als Probe zu legen.
  4. Mit einer Richtschnur sorgen Sie für gerade Reihen. Lassen Sie Fugen entsprechend der Pflastergröße frei. Benutzen Sie nötigenfalls Fugenkreuze. Prüfen Sie mit der Wasserwaage seitlich die Ebenheit und nach vorn das Gefälle. Um Passgenauigkeit sicherzustellen, schneiden Sie Steine in Rand- oder weniger auffälligen Bereichen zu.
  5. Benutzen Sie einen Nassschneider. Kleinere Mengen lassen sich mit Winkelschleifer und Diamantscheibe einpassen. Bestreuen Sie die fertige Fläche mit feinem, möglichst trockenem Quarzsand. Fegen Sie diesen in die Fugen ein. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der Sand auf dem Pflaster liegen bleibt. Entfernen Sie den Rest nach einigen Tagen.
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