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Terrassen-Überdachung aus Holz - Bauanleitung

Bei Aprilwetter im Juni ist jeder über eine Terrassenüberdachung glücklich. Aus Holz lässt sich die Terrassenüberdachung auch ohne ein großes Budget selbst verwirklichen. Beim Selberbauen ist Einiges zu beachten.

Holz ist ein vielseitiger Werkstoff.
Holz ist ein vielseitiger Werkstoff.

Was Sie benötigen:

  • stärkere Holzbalken als Steher und Querträger
  • Dachlatten als Querträger
  • U-Winkel mit langem Eisenstab
  • Plexiglaselemente
  • Raffrollo
  • Regenrinne
  • Schlossschrauben
  • Ringschlüssel
  • Stemmeisen
  • Hammer
  • Leim
  • Dübel
  • Beton
  • Wasserwaage
  • Bohrmaschine
  • Dübel
  • Säge

So installieren Sie eine Terrassenüberdachung 

Sie müssen für die Terrassenüberdachung zunächst ein Grundgerüst erstellen.

  1. Dafür setzen Sie im Abstand von etwa zwei Metern stabile Holzbalken als Steher. Die Dachfläche muss vom Gebäude weg einige Zentimeter Gefälle aufweisen, damit Regen und Schnee ablaufen können. Für die Schneelast sollten die oberen Balken, die die Deckenkonstruktion tragen, die gleiche Stärke wie die Steher aufweisen.
  2. Die Steher befestigen Sie am Boden mit einer eigenen Halterung, Winkel in U-Form mit einer stabilen Eisenstange zum Einlassen in den Boden. Empfehlenswert sind dafür Sockel aus Beton, in die Sie die Stangen einsetzen. Die aufrechten Balken (Steher) werden im Winkel mittels starker Schlossschrauben verankert. Zuvor sollten Sie aber die Verbindung zu den oberen Querbalken vorbereiten.
  3. Die einfachste Verbindung sind Eisenwinkel, die Sie in fast jeder Größe und Breite im Baumarkt erhalten. Eleganter geht es mit einer Überplattung. Dafür schneiden Sie die Holzbalken am Ende in der Holzbreite zur Hälfte ein, stemmen das Holz aus und verschrauben die Steher mit den Querträgern dort.
  4. Bei genauer Arbeit haben Sie so eine dauerhafte und feste Holzverbindung. Sind diese Arbeiten vorbereitet, können Sie sich mit einer Wasserwaage darum kümmern, die Steher zu befestigen. Der Terrassenüberdachung fehlt jetzt noch eine Befestigung hin zur Hausmauer - ein Wandabschluss. Dafür befestigen Sie einfach einen etwas stärkeren Holzträger mit starken Dübeln und Schrauben und legen dort die Querbalken auf.
  5. Zum Verbinden arbeiten Sie mit Winkel oder schneiden den Querbalken - bei entsprechender Stärke exakt dort aus, wo die Balken liegen sollen. Nun steht das Grundgerüst Ihrer Terrassenüberdachung. Ob Sie nun mit Holz verkleiden, ein (Plexi-) Glasdach oder eine Kombination von beiden, bleibt Ihrem Geschmack überlassen.
  6. Regendicht sollte es aber schon sein und evtl. auch zu beschatten. Dafür bringen Sie unter den Dachstreben einfach ein Raffrollo an, das Sie ja nach Bedarf öffnen oder schließen können.

Es steht Ihnen frei, noch eine Regenrinne anzubringen und so das ablaufende Wasser zu sammeln.

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