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Tennis - Aufwärmen leicht gemacht

Tennis - Aufwärmen leicht gemacht2:17
Video von Liane Spindler2:17

Unabhängig vom Alter, Geschlecht und Erfahrung des Sportlers sollte jedes Tennistraining von einem kurzen Aufwärmen begleitet werden.

Beim Tennis gezielt aufwärmen

Das hauptsächliche Ziel des Aufwärmens besteht darin, Muskeln, Gelenke und das Herz-Kreislaufsystem auf die bevorstehende Anstrengung vorzubereiten. Gute Aufwärmübungen verbessern nicht nur die Schlagpräzision und den Spielkomfort sondern können ebenso für gute Spielergebnisse sorgen. Durch einen gut aufgewärmten Organismus und gut gedehnte Muskeln vermeiden Sie Muskelrisse oder Krämpfe. So geht's:

    1. Zunächst sollten Sie mit einfachen Aufwärmübungen, wie z.B. über den Platz laufen, beginnen. Gehen Sie anschließend zum Steilgalopp über, und zwar abwechselnd nach innen und außen blickend. Bei der nächsten Übungen werden beim Laufen die Fersen an den Po gezogen.
    2. Da die Schultern eine wichtig Rolle beim Tennis spielen, sollte man diese ebenso optimal aufwärmen. Lassen Sie daher zunächst Ihre Schultern und anschließend Ihre Arme kreisen, das Ganze ca. 20-30 Mal.
    3. Nun folgen leichte Dehnübungen, um die Muskeln optimal auf das aufregende Tennisereignis vorzubereiten. Denken Sie daran, hier niemals extrem doll zu dehnen. Verbleiben Sie eher in einer leichten Federung. Ihre Beine stehen in einer breiten Grätsche. Die Knie sind dabei nicht ganz durchgestreckt. Lassen Sie Ihren Körper bis zu einem 90° Winkel nach vorne gleiten, wobei die Hände auf den Knien ruhen. Der Oberkörper sollte jetzt leicht parallel zum Boden federn, am besten 10 Mal.
    4. Kreuzen Sie anschließend ein Bein über das andere und versuchen Sie mit den Händen bis an Ihre Fußgelenke zu gelangen. Sollte dies noch zu schwer sein, können die Hände bei den Waden verbleiben. Fühlen Sie die angenehme Dehnung? Hier am besten auch 10 Mal leicht federn.
    5. Für die folgende Übung ist eine Stange als Hilfsmittel hervorragend geeignet. Ihre Beine stehen wieder in einer breiteren Grätsche, wobei der Körper mit geraden Armen nach vorne gleitet. Greifen Sie mit beiden Händen die Stange und federn hier ebenso 10 Mal leicht wie bei den vorherigen Übungen.
    6. Als Nächstes geht es an die leichte Dehnung der Arme. Dazu wandert zuerst der rechte Arm nach oben und wird so gebeugt, dass die Handfläche hinten auf der Schulter ruhen bleibt. Der andere Arm versucht nun von unten nach dem oberen zu greifen. Die Übung ist gelungen, wenn beide Handflächen in einander greifen und die Dehnung spürbar ist.
    7. Laufen Sie am Ende des Aufwärmprogramms erneut um den Platz und versuchen Sie von einem langsameren Tempo auf ein schnelleres zu beschleunigen, z.B. 2 Meter langsamer und anschließend zwei Meter schneller laufen.

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