So wissen Sie, wie heiß Prozessor, Grafikkarte und Festplatte werden

  • Wenn die Temperaturen im Inneren Ihres PCs ansteigen, fällt das recht bald auf. Anfängliche Ruckler beim Spielen oder Videoschauen, dann immer wieder Windows-Abstürze. Zwar kann es hier auch andere Probleme geben, zu heiße Bauteile sind aber sehr häufig der Grund für solche Probleme.
  • Zum Glück gibt es kostenpflichtige und auch kostenfreie Programme, welche die Temperaturen in den wichtigsten Bauteilen messen, sodass Sie schnell erfahren, ob die Computerprobleme damit im Zusammenhang stehen.
  • Beliebt ist der HWMonitor, er ist leicht zu benutzen und bildet die Temperaturen mehrerer Bauteile zeitgleich ab. Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, dass das Programm nur die englische Sprache unterstützt. Selbst ohne Kenntnisse der Sprache werden Sie hier keine Probleme haben.

Die Nutzung des HWMonitors - Temperatur kinderleicht messen

  1. Nutzen Sie den Link im ersten Abschnitt. Sie gelangen auf die Homepage des Herstellers. Klicken Sie auf "Download now", je nach Browsereinstellung müssen Sie noch bestätigen, dass Sie diese Datei behalten möchten. Dann startet der Download.
  2. Nach wenigen Sekunden können Sie die Datei mit einem Doppelklick öffnen und die Installation mit "Ausführen" bestätigen. Bestätigen Sie die ersten 3 Fensterseiten mit "Next", an vierter Stelle können Sie die Häkchen bzgl. der Ask Toolbar entfernen, damit die kostenlose Zusatzsoftware nicht mit installiert wird.
  3. Die Installation schließlich ist wieder in wenigen Sekunden erledigt, da das Programm sehr klein ist. Auf Ihrem Desktop finden Sie jetzt ein neues Icon (CPUID HWMonitor). Ein Doppelklick öffnet das Tool.
  4. Die Temperaturen sind übersichtlich dargestellt, jeweils unter dem Namen des jeweiligen Bauteils. Als Beispiel: Intel Core Prozessor, Samsung-SSD-Festplatte, NVIDIA-Grafikkarte. Dahinter finden Sie die jeweilige Temperatur sowie die höchste und niedrigste erreichte Temperatur, wenn Sie das Programm auch beim Arbeiten und Spielen gestartet lassen.

Darauf sollten Sie bezüglich Hitze im PC achten

  • Bei Ihrer Festplatte sollten 50 °C nicht überschritten werden, beim Prozessor dürfen es in der Regel maximal 70 °C sein. Moderne Grafikkarten hingegen halten zum Teil auch 100 °C aus. Achtung: Diese gemessenen Temperaturen stellen in der Regel das Maximum dar. Diese sollten maximal bei voller Auslastung erreicht werden, zum Beispiel bei leistungshungrigen Spielen. 
  • Generell gilt: 10 bis 20 °C unter der genannten Temperatur sind für die Bauteile von Ihrem PC deutlich angenehmer. Die genauen Grenzen erfahren Sie im jeweiligen Handbuch der Bauteile, so gibt es auch Grafikkarten, die Temperaturen bis 130 °C aushalten können. Auf die Lebensdauer wirkt sich das allerdings nicht positiv aus.
  • Häufig sind Hitzeprobleme leicht zu lösen. In den meisten Fällen genügt es, die Lüfter von Staub zu befreien, der sich im Laufe der Zeit dort ansammelt. Beim Prozessor kann sich auch neue Wärmeleitpaste für wenige Euro lohnen. Haben Sie die Hitzeprobleme nach Einbau neuer Hardware, sollten Sie auch über einen stärkeren Gehäuselüfter nachdenken.