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Teich belüften im Winter - daran sollten Sie denken

Ein Teich im Garten schafft eine Oase und solange die Temperaturen warm genug sind, gibt es ausreichende Möglichkeiten, ihn zu belüften, damit aus ihm kein Tümpel entsteht. Vor allem wenn es sich um einen Fischteich handelt, sollten Sie auf eine gute Belüftung achten.

Achten Sie im Winter ebenfalls auf eine gute Belüftung.
Achten Sie im Winter ebenfalls auf eine gute Belüftung.

Ein Teich muss gut gepflegt werden

  • Gleichgültig, um welche Art Teich es sich handelt, er muss grundsätzlich gepflegt werden, denn ansonsten wird die Freude daran nicht lange währen. Ob Sommer oder Winter, Ihr Teich benötigt eine gute Belüftung, um nicht zu einem Tümpel zu  „vermodern“.  Vor allem wenn es sich um einen Fischteich handelt, sollten Sie ihn während der heißen Sommertage gut pflegen und belüften.
  • Abfallende Blüten- und Laubblätter können die Gartenoase schnell als Faulschlamm verdichten. Entsorgen Sie daher alle abgefallenen, noch auf dem Wasser schwimmenden Laubteile. Sorgen Sie außerdem für eine gute Belüftung Ihres Gartensees, um den Ökohaushalt gesund zu erhalten. Bei Fischteichen erklärt sich eine gute Belüftung von allein, denn Fische benötigen zum Überleben  Sauerstoff
  • Wasser, dem kein Sauerstoff zugeführt wird, erstickt im wahrsten Sinne des Wortes in Algen. D. h., die Lebensgrundlage geht einem gesunden Biotop verloren, wenn er nicht ausreichend Sauerstoff erhält. Im Sommer eignen sich z. B. Umwälzpumpen, Wasserfontänen und spezielle Sauerstoff spendende Wasserpflanzen. Diese Wasserpflanzen sind vor allem für Fische wichtig, die während des Winters im Gartenteich verbleiben.

Belüften Sie den Teich im Winter richtig

  • Im Winter werden Sie, je nach Temperaturen, den Teich nicht unbedingt mit Wasserpumpen und Fontänen belüften können. Deshalb sollten Sie bereits im Frühjahr dafür sorgen, dass Ihre Gartenoase durch Sauerstoff spendende Wasserpflanzen in gesunder Balance bleibt. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welche und wieviele Pflanzen (z. B. Tausendblatt, Hornkraut, Wasserpest usw.) für Ihren Teich geeignet sind.
  • Ihre Fische werden es Ihnen danken, denn Fische benötigen nicht nur den Sauerstoffgehalt des Wassers, den diese Pflanzen positiv beeinflussen, sondern sie suchen nicht selten Schutz in den Pflanzenzwischenräumen. Achten Sie bei Fischteichen vor allem auf eine ausreichende Tiefe, damit, wenn die Oberfläche zugefroren ist, sie unterhalb noch genügend Schwimmfläche finden.
  • Im Winter reichen verschiedene Wasserpflanzen als Sauerstoffspender, die sehr pflegeleicht überwintern, völlig aus. Beachten Sie vor allem die jeweiligen Pflege- und Düngehinweise Ihrer Gärtnerei, damit der Teich nicht z. B. überdüngt wird. Sauerstoffmangel kann im Winter schnell durch zu wenig Wasserpflanzen und eine zusätzliche Überdüngung entstehen.
  • Ein anderes Problem entsteht, wenn der Bodenschlamm zu gären beginnt, weil der See zugefroren ist und die Gase nicht entweichen können. Vorsichtshalber sollten Sie daher auch verschiedene Schilfarten anpflanzen, die im Winter aus dem Wasser ragen. Durch die rohrartigen Schilfe können die Gase z. T. austreten.  Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welche Arten von Binsen oder Rohrschilfen vorrätig und für Ihre Zwecke geeignet sind.
  • Damit der See nicht ganz zufriert, könnten Sie einen hohlen Styroporkasten mit einem Rohrsystem aus Plastik ins Wasser legen, damit das Gas entweichen kann. Der Handel führt Ähnliches unter der Rubrik „Styropor-Eisfrei-System. Sollte Ihr Teich über Nacht dennoch zugefroren sein, schlagen Sie kein Loch mit dem Eispickel ein, denn den Lärm werden Ihre Fische kaum ertragen können. Versuchen Sie mit Wärme (z. B. mit kochendem Wasser,  Blecheimer mit glühenden Kohlen erhitzt usw.) ein Loch einzuschmelzen.
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