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Tee in der Schwangerschaft trinken - das sollten Sie bei Kräutertees beachten

Kräutertees scheinen als sanfte Heilmittel bei leichteren Beschwerden gerade in der Schwangerschaft eine gute Alternative zu Medikamenten zu sein. Dabei sind auch Kräuter Medikamente; viele von ihnen können unerwünschte Wirkungen auf die Gebärmutter haben.

Kräutertees können beim Entspannen helfen.
Kräutertees können beim Entspannen helfen.

Kräutertees sind auch Medikamente 

  • Wenn Sie Kräutertees in der Schwangerschaft trinken möchten, sollten Sie dies stets in Absprache mit Ihrer Hebamme oder Frauenärztin tun. So vermeiden Sie unerwünschte Nebenwirkungen - und bekommen die Teemischung, die für Sie persönlich am besten passt. 
  • Seien Sie auch bei unbedenklichen Heilkräutern immer sparsam in der Dosierung. Überschreiten Sie weder die Menge für eine Tasse noch die Anzahl der Tassen, die pro Tag getrunken werden sollen. 
  • Das gilt nicht nur für die Zubereitung von Getränken, sondern auch bei der Verwendung von Kräutern in der Küche. Informieren Sie alle Menschen, die für Sie Essen zubereiten, darüber, welche Zutaten gemieden werden sollten. 
  • Bei ätherischen Ölen sollten Sie besonders vorsichtig sein, da diese sehr konzentriert sind. Einige Kräuter, die als Tee genossen harmlos sind, sollten in Form des Öls besser gemieden werden. 

Diese Kräuter lindern Schwangerschaftsbeschwerden 

Bei aller sinnvollen Vorsicht sind einige Kräuter gut geeignet, um typische Beschwerden in der Schwangerschaft zu lindern.

  • Melisse und Zitronenverbene eignen sich wunderbar zur Behandlung von Schwangerschaftsübelkeit. Auch der Verwendung von Kamillentee steht nichts im Wege.  
  • Birkenblätter und Brennnessel sind alte Hausmittel zur Besserung von Wassereinlagerungen. 
  • Falls Sie innerlich unruhig sind, schlecht einschlafen können oder zu einer erhöhten bzw. frühen Wehentätigkeit neigen, können Melisse, Baldrian und Hopfen Ihnen guttun. 
  • Wenn es auf die Geburt zugeht, wird häufig das Trinken von Himbeerblättertee empfohlen. Dieser soll die Durchblutung des Beckens verstärken und die Muskulatur lockern. Sprechen Sie Ihre Hebamme darauf an. 
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