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Tattoo-Farben mischen - das sollten Sie beachten

Viele Menschen lieben Tattoos. Es sind sowohl schwarz-graue als auch farbige Tätowierungen sehr beliebt. Beim Mischen gilt es dennoch einige Punkte zu beachten.

Das Mischen der Farben für ein Tattoo ist vielseitig möglich.
Das Mischen der Farben für ein Tattoo ist vielseitig möglich.

Allgemeine Informationen zu Tattoos

  • Unter einem Tattoo versteht man ein bestimmtes Motiv, das mit Hilfe von speziellen Nadeln mit Tinte und anderen Farbmitteln unter die Haut gestochen wird. Diesen Vorgang führt ein ausgebildeter Tätowierer mit einer Tätowiermaschine durch. Ein Tattoo zählt beim Menschen zur Verschönerung des Körpers und in der Tierwelt zur Kennzeichnung.
  • Tätowierungen gab es bereits vor 7000 Jahren. Diese wurden an den Gliedmaßen von Mumien entdeckt. Besonders in Ägypten, Polynesien und Australien gab es solche Tattoos schon so lange. Die Herkunft ist also auf diese Völker zurückzuführen.
  • Viele Leute mischen Motive und Farben an ihrem Körper. Nur wenige Menschen einigen sich auf ein bestimmtes Ziel. Ganzkörpertätowierte weisen die unterschiedlichsten Bilder auf. Die meistgewähltesten Motive zählen zur Musik, Kultur, Religion, Politik, Sexualität oder eigenen Bildern, die verewigt werden müssen.
  • Im Nationalsozialismus wurden den Insassen der Konzentrationslager Häftlingsnummern in den Arm tätowiert. Auf diese Weise wurden sie damit registriert und differenziert. Auch in der Religion galten Tätowierungen oft als Kennzeichnung.
  • Der Tätowierer kann eigene Farben mischen und somit immer ein individuelles Bild schaffen. Mit seinen Nadeln sticht er in die zweite Hautschicht mit bis zu 6000 Stichen pro Minute. Hiermit können sowohl Linien als auch Schattierungen erzeugt werden. Es gibt verschiedene Aufsätze für die Tätowiermaschine.

Tipps zum Mischen der Farben

  • Bei dem Mischen der Farben sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese aus dem gleichen Farbmittel bestehen, da auf diese Weise chemische Reaktionen vermieden werden und die Farbe eine gute Haltbarkeit garantiert. Mittel unterschiedlicher Farbhersteller können Sie für ein Tattoo problemlos verwenden.
  • Um die Farben zu verdünnen, können Sie Rosenwasser verwenden. Dies gilt als besonders rein und wird oft auch schon bei der Produktion als Inhaltsstoff hinzugegeben. Beim Mischen mit Rosenwasser erhalten Sie immer eine leichte Nuance weniger, die gut zum Füllen von Hintergrund-Tattoos geeignet sind.
  • Es gibt einige wenige Produkte, die nicht gemischt werden dürfen. Diese gelten meist als Deckfarben - wie beispielsweise Weiß. Den Hinweis finden Sie deutlich auf jeder Ampulle. Achten Sie also unbedingt darauf, dass sich das Produkt zum Mixen eignet.
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