- 28.09.2011 Ina Seyfried
Vor Jahren fand man sie vielleicht noch ganz toll und cool, doch es kann vorkommen, dass man seine eigenen Tätowierungen nicht mehr schön findet. Dies kann ein Motiv oder ein gestochener Name sein, den man nur noch loswerden möchte. Tattoos sollten deshalb immer gut überlegt werden, denn eine Tattoo-Entfernung ist nicht nur teuer, sondern auch schmerzhaft.
Methoden, um ein Tattoo loszuwerden
- Tattoo-Entfernungen müssen natürlich immer von einem Profi durchgeführt werden. Ein Hautarzt/eine Hautärztin, ein Chirurg/eine Chirurgin oder spezielle Abteilungen in Kliniken können Ihnen hierbei behilflich sein.
- Es gibt verschiedene Methoden, um eine ungeliebte Tätowierung zu entfernen. Bei einem chirurgischen Eingriff werden kleine Hautstreifen entfernt, dann wird die Haut wieder zusammengenäht, bis diese verheilt ist. Danach folgen weitere Eingriffe, bis Schritt für Schritt das Tattoo entfernt ist.
- Die gängigste Methode, um eine Körperverzierung zu entfernen, ist der Einsatz eines speziellen Lasers. Dieser dringt in die Haut ein und befreit diese von Farbpigmenten. Nach mehreren Sitzungen verblasst die Tätowierung immer mehr und mehr.
- Bei kleinen Tattoos besteht auch die Möglichkeit einer speziellen Abschleifung, die von einem Spezialisten durchgeführt wird.
Dauer und Kosten einer Entfernung
Eine Tattoo-Entfernung braucht viel Zeit. Es reicht nicht nur eine Sitzung, um Ihren Köperschmuck loszuwerden.
- Bei einer Laserentfernung müssen Sie mindestens 10 Sitzungen einplanen. Bei einem nachgestochenem Tattoo dauert es noch länger.
- Eine chirurgische Entfernung zieht sich ebenfalls über viele Monate hin.
- Rechnen Sie nicht mit einer Kostenübernahme der Krankenkasse, Sie müssen eine Tattoo-Entfernung ganz alleine bezahlen. Der Betrag hängt natürlich davon ab, wie groß das Tattoo ist oder, wie tief es gestochen ist.
- Genauso, wie das Stechen einer Tätowierung, schmerzt auch die Entfernung. Nach einer Behandlung sollten Sie natürlich auch einige Dinge beachten, damit keine Beschwerden auftreten.
- Sie dürfen eine Zeit lang nicht mit der behandelten Hautstelle und Wasser in Kontakt kommen, aber Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Sie darüber genau informieren.
- Nebenwirkungen, wie Rötungen, Schwellungen und Krustenbildung sind keine Seltenheit und treten oftmals auf.