Tattoo - Creme zur Pflege richtig verwenden

Mit der richtigen Pflege leuchtet jedes Tattoo über Jahre hinweg noch wie neu. Mit der richtigen Pflege leuchtet jedes Tattoo über Jahre hinweg noch wie neu.
Ein frisch gestochenes Tattoo braucht richtige Pflege - erst dann können die Farben für lange Zeit kräftig leuchten und man erspart sich ein lästiges Nachstechen. Mit der richtigen Creme ist die Heilung des neuen Tattoos kein Problem - meistens bekommt man eine Tube sogar direkt vom Tätowierer.
Tobias Gawrisch
21.03.2011 Tobias Gawrisch
Themen der Anleitung Beauty Creme Heilung Salbe Tätowierung Tattoo
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  • Wundcreme

Das neue Tattoo richtig mit Creme pflegen

  • Zum Thema der Tattoo-Pflege gibt es viele verschiedene Meinungen und in den meisten Fällen führen auch alle irgendwie zum Erfolg. Eingeflossene persönliche Erfahrungen sollen hier die Beschreibung des Pflegevorgangs unterstützen.
  • Die Folie, mit der das Tattoo direkt nach dem Stechen abgedeckt wird, dient lediglich dem problemlosen "Transport" zurück nach Hause. Dort sollte die Folie, falls die Stelle nicht direkt von Kleidung bedeckt werden muss, direkt entfernt werden.
  • Die ersten 1-2 Tage nach dem Stechen sollte man in regelmäßigen Abständen (2-3x täglich) das Tattoo mit einem weichen (!) Waschlappen und warmem Wasser (keine Seife o.ä.) vorsichtig reinigen. Austretende Farbe ist zu diesem Zeitpunkt normal und wird die Optik des Tattoos nicht beeinträchtigen.
  • Ab dem 2. Tag kann man dann, wenn das Reinigen kaum noch Farbe oder Blut zutage fördert, mit dem Eincremen der gereizten Stelle beginnen. Falls Sie von Ihrem Tätowierer eine spezielle Creme bekommen haben, verwenden Sie diese auch. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, tut es auch einfache Wundsalbe mit Dexpanthenol (z.B. Bepanthen).
  • Cremen Sie das Tattoo mit einer dünnen (!) Schicht Creme ein und lassen diese einziehen. In der Heilphase ist es wichtig, die gereizte Haut mit dem Tattoo nicht austrocknen zu lassen, daher können Sie den Cremevorgang ruhig 5-6x täglich wiederholen. Achten Sie aber darauf immer nur eine dünne Schicht aufzutragen und nicht über eine noch vorhandene Schicht zu cremen. Das Tattoo ist ähnlich einer großflächigen Schürfwunde und die braucht Luft zum "atmen", um schnell und problemlos heilen zu können.
  • Nach einiger Zeit wird sich die Haut über dem Tattoo lösen, das ist ein normaler Vorgang während des Heilungsprozesses. Gerade in dieser Zeit ist eine regelmäßige Versorgung mit Feuchtigkeit über die Creme wichtig.
  • Benutzen Sie die Creme für ihr Tattoo so lange, bis jenes vollkommen verheilt ist und keinerlei Reizungen bei Berührungen o.ä. mehr auftreten.
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  • Katja | 27.06.2011, 10:21

    Ich würde gerne meine Erfahrungen beisteuern. Ich habe ein recht kleines Tattoo am Bein und beide Oberarme mit verschiedenen Motiven tätowiert. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, die frische Tätowierung ca. eine Woche lang mit Wund- und Heilsalbe geschmeidig zu halten. Ebenso war es bisher immer gut, die Folie in den ersten beiden Tagen an der Wunde zu belassen, sodass die Haut weich und eingecremt bleibt und keine Reibung entsteht. Ich vermeide auf jeden Fall Krustenbildung, da mit den Krusten auf evtl. zu viel des Tattoos abgehen kann. D.h. nach dem Tätowieren nach Hause, die Folie nach ca. 3/4 Stunden ab, Wunde sanft reinigen (nur mit Wasser und den Händen, ggfs. mit ph-neutraler Seife), mit einem sterilen Tuch sanft abrupfen und dann erneut eincremen sowie Folie drauf. Das Ganze an den ersten drei Tagen mehrfach wiederholen und dann weitersehen. Also ganz wichtig: nicht erst später, sondern DIREKT mit dem Cremen beginnen, damit die Haut nicht austrocknet. Ebenso muss die Wunde nicht zwingend Luft haben, sondern kann gerade an den ersten Tagen unter dem Feuchverband (= Folie und Creme wunderbar heilen).

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