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Tariflohn Druckindustrie - Hinweise

Überall werden zwar Werke der Druckindustrie benötigt, aber auch hier ist der Tariflohn nicht immer für alle hoch genug. Lohndumping hat überall Einzug genommen. Unterschiedliche Verträge kommen auch in dieser Industrie zur Anwendung.

Auch für die Druckinudustrie gibt es Tariflöhne
Auch für die Druckinudustrie gibt es Tariflöhne

Tarifvertrag für die Druckindustrie

Für die Druckindustrie gibt es verschiedene Tarifverträge. Es gibt sogar Vereinbarungen für Zeitarbeitsagenturen, die Mitarbeiter an die Unternehmen der Druckindustrie verleihen.

  • Seit 01. Juli 2013 ist der neue Tarifvertrag für die Zeitarbeiter in Kraft getreten. Zu den Berufen gehören die Tätigkeiten in der Druckvorlagenherstellung und  Druckformherstellung, Druck, Berufe in dem Bereich der Reparatur in dieser Branche und zahlreiche weitere Berufe.
  • Nach wie vor wird innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zwischen Ost- und Westgehältern unterschieden. Die Unterschiede können bis zu 2 Euro pro Stunde betragen. Das entspricht dann bei einer 40 Stundenwoche einen unfairen Gehaltsverlust von 346 Euro im Monat.
  • Tatsächlich ist es jedoch so, dass auch im Rahmen von Arbeitnehmerverleihung eigentlich der bessere Arbeitsvertrag mit den besseren Vertragsbedingungen gilt. § 10 Absatz 4 des Gesetzes zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung gibt hierfür weitere Informationen.
  • Ohne Branchenzuschlag verdient ein Zeitarbeiter einen Tariflohn von 8,19 Euro pro Stunde im Westen und 7,50 Euro im Osten. Das Maximum in der höchsten Gehaltsstufe im Westen liegt bei 17,70 Euro die Stunde und im Osten 15,49 Euro.
  • Teilweise liegt der Gehaltsunterschied an den anderen Sätzen für die Sozialversicherungen zusammen. Da jedoch die Unternehmen alles sowieso als Betriebskosten steuerrechtlich verrechnen können, ist trotzdem eine Ungleichbehandlung zu erkennen. Denn auch die Angestellten können im Lohnsteuerjahresausgleich Sozialversicherungen fast komplett steuerrechtlich verrechnen.

Tariflohn in den Bundesländern

  • Der aktuelle Tarifvertrag, der in  NRW seine Gültigkeit hat, läuft bis Ende 2013. Er ist im Tarifregister des Bundeslandes veröffentlicht. Hier sind die Gehälter viel höher als in der Zeitarbeit. Der regionale Tarifvertrag ist mit denen der anderen Bundesländer eigentlich identisch.
  • Ungelernte Kräfte, die ohne Vorkenntnisse, aber rasch in der Lage sind, sich einzuarbeiten, erhalten zwischen 12,24 Euro und 13,24 Euro die Stunde. Der Höchstsatz liegt bei 19,85 Euro.
  • Nach 10 Jahren in der Branche inklusive einer 3-jährigen Ausbildung liegt der Monatslohn bei 2.507 Euro. In der höchsten Gehaltsgruppe, bei Tätigkeiten mit Personalführung, liegt der Tariflohn bei 4.697 Euro.
  • Es gibt in NRW die 35-Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub.
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