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Tarif als Reinigungskraft - Berufsbild und Verdienst im Überblick

Die Berufsbezeichnung "Reinigungskraft" gibt es nicht. Vielmehr handelt es sich um Gebäudereiniger oder um ungelernte Kräfte ohne Abschluss im Gebäudereinigungsbereich. Der Tarif in diesem Bereich variiert dementsprechend.

Mit Wissen Gebäude reinigen
Mit Wissen Gebäude reinigen

Reinigungskraft - Engel in vier Wänden

  • Wohl so manches Gebäude, Bahnen, Busse oder Straßenbahnen würde ohne die hilfreiche Tätigkeit einer Reinigungskraft recht bald verschmutzt und ungepflegt aussehen. Da auch ungelernte Kräfte in diesem Bereich arbeiten, kann der Tarif erheblich variieren.
  • Gelernte Kräfte sind Gebäudereiniger, die in einer dreijährigen Ausbildung lernen, wie sie Oberflächen reinigen und pflegen, welche Geräte und Maschinen sie verwenden können, welche Reinigungsarten es gibt, wie man Industriereinigungsarbeiten durchführt, wie sie Maßnahmen zum Explosionsschutz ergreifen und vieles mehr.
  • Dementsprechend vielfältig ist auch der Tätigkeitsbereich. Gebäudereiniger säubern Außenfassaden und Innenräume von Gebäuden. Selbstständiges, schnelles und gründliches Arbeiten ist hier das A und O.
  • Mit einem selbst erstellten Arbeitsplan müssen die Engel der Reinigung selbst entscheiden, welches Reinigungsmittel verwendet werden muss, welche Pflege die Oberfläche benötigt und mit welcher Reinigungsmaschine der höchste Reinigungsgrad erzielt wird. Auch die Beseitigung von Bauverschmutzungen, Reinigung von Krankenhäusern und die Desinfektion gehören zum Aufgabenbereich von Gebäudereinigern.
  • Für Außenfassaden setzt die Reinigungskraft Hebebühnen, Gerüste oder Spezialleitern ein.

Nicht immer wird nach Tarif bezahlt

  • Gerade im Bereich der Gebäudereinigung finden sich viele ungelernte Kräfte. Dementsprechend unterschiedlich fällt auch die Bezahlung aus. Während eine gelernte Reinigungskraft oft - nicht immer - nach Tarif bezahlt wird, leben ungelernte Reinigungskräfte oft am unteren Existenzminimum.
  • Im Schnitt liegt die Bezahlung bei circa 13 € pro Stunde. Das Einkommen kann sich durch Sonderzahlungen, regionale Unterschiede und Berufserfahrung erhöhen.
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