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Synovektomie am Kniegelenk - Wissenswertes zu dieser Operation

Eine Synovektomie am Kniegelenk ist eine Operation, bei der die Gelenksinnenhaut chirurgisch abgetragen wird. Dies kann auf zwei verschiedene Arten durchgeführt werden.

Einer Synektomie gehen massive Schmerzen voraus.
Einer Synektomie gehen massive Schmerzen voraus.

Etwas Anatomie - Aufbau des Kniegelenks

  • Das größte Gelenk des Menschen ist das Kniegelenk. Daran beteiligt sind der Oberschenkelknochen und das Schienbein. Dazwischen befinden sich außen und innen jeweils sogenannte Menisken. Diese bestehen aus Bindegewebe und Knorpeln. Sie sind für leichtes Bewegen und ausgewogene Belastung zuständig.
  • Zum Kniegelenk gehört noch ein dritter Knochen, die Kniescheibe. So sind Oberschenkelknochen, Schienbein und Kniescheibe von einer gemeinsamen Gelenkkapsel umgeben. Darin befindet sich die Gelenksinnenhaut, die Synovia. Dies ist eine Schleimhaut, die die Gelenkskapsel auskleidet und eine zähflüssige Masse, Synovia oder einfach Gelenkschmiere genannt, produziert. Diese ist, wie der Name schon sagt, dafür zuständig, eine Reibung zu verhindern.
  • Für die Stabilität des Gelenks sind Kreuz-, Innen- und Außenbänder verantwortlich. Beugung und Streckung erfolgen mithilfe der Muskulatur.

Synovektomie des Kniegelenks - Ursachen, Ablauf

  • Durch massive Beanspruchung bzw. Überbeanspruchung kann es zu einer Entzündung der Gelenksinnenhaut kommen. Diese ist verbunden mit massiven Schmerzen, Schwellung des Gelenks, Überwärmung und auch meist mit einem Gelenkserguss. Tritt solch eine Entzündung gehäuft auf, kann es zu Zerstörung des Gelenks kommen.
  • Helfen konventionelle Methoden, wie z. B. Schonung, Medikamente usw. nicht, kann operiert werden. Dies nennt man eine Synovektomie.
  • Die entzündete Gelenksinnenhaut wird dabei chirurgisch entfernt. Dies kann mikroinvasiv mithilfe einer Arthroskopie durchgeführt werden oder aber in einer offenen Operation.
  • Die Wahl der Operationsmethode hängt von dem Ausmaß der Entzündung ab.
  • Komplikationen bei solch einer Operation sind Infektion, Wundheilungsstörungen und Narbenbildung. Jedoch ist jede Operation mit einem Risiko verbunden.
  • Die Synovektomie ist keine Garantie für Beschwerdefreiheit. Jedoch ist der Großteil der Patienten nach der Operation beschwerdefrei. Eventuelle Nachbehandlungen, wie zum Beispiel die Radiotherapie, können in vielen Fällen zum Erfolg beitragen.
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