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Sweetie-Frucht essen - so gelingt es

Sweetie-Frucht essen - so gelingt es1:00
Video von Lars Schmidt1:00

Die Sweetie-Frucht, die zu den Rautengewächsen gehört, ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und der weißfleischigen Grapefruitart. Mit ihrer etwas dickeren, grünen, vielleicht mal grün-gelblichen Schale wirken sie oft unreif, doch das täuscht, denn darunter befindet sich eine süß-aromatische, vitaminreiche Frucht. Wenn Sie die Sweetie richtig öffnen, erleben Sie einen herrlichen Obstgenuss.

Was Sie benötigen:

  • kleines Küchenmesser

Die Sweetie-Frucht hat sich durchgesetzt

Wie bereits erwähnt, ist die Sweetie eine Kreuzung zwischen Pampelmuse und Grapefruit. Deshalb sind die Früchte etwas größer als die Grapefruits und oberhalb leicht flach. Die recht große, ovale Sweetie-Frucht wiegt 300 bis 1500 g und ihr süß schmeckendes Fleisch ist aufgrund der relativ dichten Segmenthäutchen fest und fruchtig, denn die Segmenthäutchen schützen das Fleisch vor dem Austrocknen.

  • Durch die Fruchtkreuzung von Pampelmuse und Grapefruit hat die Sweetie-Frucht einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt und der ernährungsphysiologische Wert einer Grapefruit findet sich größtenteils in der Sweetie-Frucht wieder. Dass die Farbe ihrer Schale immer "unreif" grün aussieht, liegt an der Zitrusfrucht Pomelo, die im Ursprung ebenfalls zur Kreuzung gehört. Die Schalenfarbe sollte jedoch niemals als Hinweis auf evtl. "Frucht-Unreife" gedeutet werden.
  • Etwa zu Beginn der 80er Jahre entstand diese interessante Obstkreuzung in Israel und schon fünf Jahre später eroberte die Frucht den bundesdeutschen Markt. Bislang wird die Sweetie-Frucht von September bis Mai nur aus Israel importiert.

Genießen Sie die Sweetie-Frucht nur filetiert

  • Die Sweetie-Frucht sollten Sie, wie Äpfel und Orangen in einer kühlen Speisekammer aufbewahren und zum Frischverzehr genießen. Entweder schälen und filetieren Sie die Sweetie-Frucht oder Sie halbieren sie, um sie zu löffeln. Empfehlenswert ist es auch, den Saft zu pressen und zu trinken, denn er schmeckt sehr erfrischend. Natürlich eignet sich die Frucht auch zur Herstellung von Marmeladen oder Desserts.
  • Das tiefgelbe Fruchtfleisch liefert, wie bereits erwähnt, einen hohen Vitamin-C-Gehalt und ist besonders für eine ernährungsbewusste, vitaminreiche Ernährung geeignet. Vor allem regt die Sweetie-Frucht die Darmtätigkeit an und dient auch als Entschlackungsmittel. Allerdings schmeckt die fruchtumschließende Segmenthaut recht bitter und deshalb sollten Sie die einzelnen Fruchtstücke filetieren.

Filetieren heißt nicht frittieren

Falls Sie im Umgang mit "Küchenausdrücken" noch ungeübt sind, sei gesagt, das Filetieren nichts mit frittieren zu tun hat, auch wenn es sich ähnlich anhört. Frittieren leitet sich aus dem lateinischen "frigere", also "braten" ab und Filetieren bedeutet, ein Nahrungsmittel durch einen bestimmten Schneidevorgang von ungenießbaren, bzw. unbrauchbaren Teilen zu befreien. Ursprünglich stammt das Wort aus dem französischen "fileter", was so viel bedeutet, wie "Gewinde schneiden". Sie müssen also, um z. B. einen Fisch zu filetieren, diesen durch gekonntes Schneiden von Haut und Gräten lösen. Bezogen auf die Sweetie-Frucht bedeutet filetieren daher, dass Sie die Frucht aus der Segmenthaut lösen sollten. Und so geht es:

  1. Schälen Sie zunächst die Schale der Sweetie-Frucht, wie bei einer Orange, mit einem Messer ab, damit die "Fruchtfilets" sichtbar werden.
  2. Nun teilen Sie die Frucht, die im Aussehen einer Orange ähnelt, zur Hälfte durch und setzen ein kleines Schälmesser von der Fruchtmitte an der oberen, sichtbaren Filetseite an.
  3. Stechen Sie das Messer vorsichtig zwischen Frucht und Haut ein und wiederholen Sie diesen Vorgang unterhalb des ersten Filets genauso.
  4. Anschließend lösen Sie diesen Fruchtteil und "vernaschen" ihn sofort - oder schälen zunächst alle Filets heraus, um sie zu servieren. Guten Appetit.

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