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Suchtverhalten: Abhängigkeiten im Alltag erkennen - so geht's

Oft beginnt Suchtverhalten mit kleinen Abhängigkeiten im Alltag. Diese schleichen sich meist unbemerkt ein. Doch mit einem wachsamen Auge können Sie der Suchterkrankung vorbeugen.

Suchtverhalten macht sich in kleinen Abhängigkeiten im Alltag bemerkbar.
Suchtverhalten macht sich in kleinen Abhängigkeiten im Alltag bemerkbar.

Suchtverhalten: Abhängigkeiten im Alltag oft unbewusst

Die heutigen Strukturen der Gesellschaft ist geprägt von Leistungsanforderungen, Stress, der Bereitschaft zu Flexibilität und Mobilität. Bei all dem kommen private Wünsche und Bedürfnisse oft zu kurz.

  • Es kann zu körperlichen und seelischen Konsequenzen kommen. Neben Schlafstörungen können Minderungen von Konzentration und Merkfähigkeit die Folge der immer höher werdenden Anforderungen an den Einzelnen werden.
  • Als Möglichkeit der Bewältigung entsteht bei vielen Menschen Suchtverhalten mit Abhängigkeiten im Alltag. Wenn Sie auch dazugehören, sind Sie nicht allein. Mindestens sieben Prozent der Deutschen leidet unter einer Abhängigkeit. Die Zahlen für kritisches Suchtverhalten liegen deutlich höher.
  • Alkohol ist ein Suchtmittel, welches besonders oft konsumiert wird. Alkohol wirkt entspannend und wird im Alltag oft als Schlaf fördernd eingesetzt. Dennoch erleichtert Alkohol lediglich das Einschlafen. Das Durchschlafen wird dadurch oft massiv gestört. Früherwachen, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen sind oft die Folge.

Nehmen Sie die Zügel wieder in die Hand

Zum Suchtverhalten und den Abhängigkeiten im Alltag gehört jedoch nicht nur der Alkohol. Auch Zigaretten werden von vielen Menschen oft eingesetzt, um kurz entspannen zu können. 

  • Aber es können auch Suchtverhalten oder sogar Abhängigkeiten im Alltag von anderen Dingen entstehen. Hierzu zählt vor allem Koffein, aber auch andere Suchtmittel wie zum Beispiel das Internet oder das Telefon.
  • Problematisch werden Dinge erst, wenn Sie das Gefühl haben, Sie brauchen die Substanz oder den Gegenstand zur Entspannung. 
  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie gefährdet sind, reicht ein einfacher Test zum groben Überprüfen dieser Befürchtung. Probieren Sie, mindestens zwei Wochen komplett ohne das Suchtmittel zu leben und beobachten Sie Ihre Veränderung. Wenn Sie oft an die Substanz oder das Mittel denken müssen und sich die ganze Zeit sagen, dass Sie in zwei Wochen wieder "benutzen" können, sollten Sie sich Hilfe suchen.

Wenn Sie merken, dass sich tatsächlich ein Suchtverhalten oder mehrere Abhängigkeiten im Alltag von Ihnen eingeschlichen haben, werden Sie aktiv. Besorgen Sie sich einen Termin bei einem Arzt Ihres Vertrauens oder vereinbaren Sie direkt ein Vorgespräch bei einem Psychologen. Je früher Sie sich helfen lassen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit von langfristigen Schädigungen. 

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