Subventionen für Landwirte - so beantragen Sie Fördermittel richtig

Subventionen brauch jeder Landwirt Subventionen brauch jeder Landwirt
Was sind Landwirte ohne Subventionen? Galten in früheren Zeiten die Bauern als sehr vermögend, weil sie all ihre Produkte auf den Markt bringen konnten. Dies ist seit der Einflussnahme der EU durch verschiedene Anordnungen und Verfügungen leider nicht mehr möglich. Heutzutage kämpfen die Bauern um ihre Existenz und fühlen sich von der Regierung sträflich allein gelassen, da die Regierung bei allen Anordnungen der EU zustimmt ohne auch nur einen Einwand vorzubringen.
Christoph Weber
07.01.2011 Christoph Weber
Themen der Anleitung Bauer Beruf EU Finanzen Landwirt Subventionen
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Wie der Staat Bauern mit Subventionen unterstützt.

  • Durch den Beitritt zur EU haben die Bauern und Landwirte nicht mehr wie früher die freie Wahl ihrer Produktion. So dürfen sie beispielsweise nur noch einen bestimmten Prozentsatz an Milch produzieren und diese dann auch selbständig verkaufen.
  • Dafür, dass die Landwirte nicht mehr so viel Milch verkaufen dürfen, erhalten sie von der EU Subventionen, welche die EU den Bauern zahlt. Doch es geht nicht nur um die Subventionen für Milch und Milchprodukte. Auch die Zuckerrübenproduktion wird subventioniert, wenn der betreffende Landwirt einen großen Teil seiner Produktion selbst verarbeitet, da auf dem europäischen Markt für Zuckerrüben sehr wenig gezahlt wird.

Landwirte erhalten Geld von der EU

  • Allerdings muss jeder Landwirt in jedem Jahr einen neuen Antrag auf Agrarsubventionen stellen. Hierfür muss er zunächst seine Betriebsnummer angeben und die Flächen, die er in jedem Jahr bewirtschaftet. Gleichzeitig muss er angeben, was er auf seinen Flächen anbaut.
  • Des Weiteren hat er die genauen Bestände seines lebenden Viehs anzugeben, damit entschieden werden kann, wie viel der Landwirt an jährlichen Subventionen erhält. Leider wurde beim Antrag ein Passus eingebaut, indem sich der Antragsteller damit einverstanden erklärt, dass die Höhe seiner erhaltenen Subventionen veröffentlicht werden dürfen.
  • So konnte fast jeder im Internet sehen, wie hoch die Zahlungen an die einzelnen Landwirte sind, lediglich die Zahlen der Landwirte aus Bayern wurden nicht veröffentlicht. So wurden die Zahlen an den Bauernpräsidenten von einigen Medien angeprangert. Doch wehrte sich dieser damit, dass die Bauern ohne die Subventionen nicht überleben könnten, nachdem die EU den hiesigen Landwirten immer größere Lasten aufbürdet.
  • Sowohl der Bauernpräsident als auch der Vorsitzende des Bauernverbandes wehrten sich dagegen, dass ausgerechnet bei den Landwirten das Thema Datenschutz nicht gültig ist. Es müsste doch im Interesse aller sein, dass die Subventionen, welche zudem noch aus mehreren Töpfen stammen und in jedem Jahr neu beantragt werden müssen, nicht jedem öffentlich zugängig sein dürfen. Eine Entscheidung hierüber steht allerdings noch aus.
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