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Subunternehmervertrag - eine Erklärung

Wer zum ersten Mal das Wort „Subunternehmervertrag“ hört, weiß nicht unbedingt sofort, was darin geregelt ist. Diese Vertragsart legt alle Rechte und Verpflichtungen zwischen dem Generalunternehmen und dem Subunternehmen fest.

Ein Subunternehmervertrag wird vereinbart, um Einzelleistungen von anderen erbringen zu lassen.
Ein Subunternehmervertrag wird vereinbart, um Einzelleistungen von anderen erbringen zu lassen.

Wissenswertes über den Subunternehmervertrag

  • Wer eine Firma mit einem bestimmten Werk beauftragt, kann es erleben, dass die Firma nicht jeden Teil der Leistung selbst vornimmt, sondern stattdessen Subunternehmer beauftragt.
  • So kann zum Beispiel beim Bau eines Hauses, der Bau einer Heizung als eine Teilleistung an ein anderes Unternehmen abgegeben werden. Dies regelt dann das beauftragte Unternehmen in einem Subunternehmervertrag mit der Firma, die die Teilleistung durchführt.
  • Wird solch ein Subunternehmervertrag vereinbart, so muss das Subunternehmen, die Leistung an der Stelle des Generalunternehmens erbringen.
  • Wesentlicher Bestandteil des Vertrags sind die zu erbringenden Leistungen. Wichtig ist es hierbei alle rechtlichen und technischen Details zu benennen und feste Termine zu vereinbaren, bis zu denen die Leistung erbracht sein soll. Die Subfirma muss unbedingt alle wesentlichen Formalitäten, wie zum Beispiel Baupläne, Zeichnungen, Auftragsschreiben und eine detaillierte Leistungsbeschreibung erhalten, um effizient Leistung zu erbringen.
  • Die Vergütung und die Zahlungsart gehören auch unbedingt in den Vertrag. Will der Subunternehmer neben dem Pauschalpreis Stundenlöhne für Facharbeiter veranschlagen, so muss dies auch schriftlich vereinbart werden.  

Was zu Störungen des Vertrags führen könnte

  • Wer aufgrund eines Werkvertrags ein Werk erbringen muss und für Teilleistungen einen Subunternehmer verpflichtet, sollte stets daran denken, dass die Gewährleistungsrechte über den Werkvertrag gelten.
  • Leistet der Subunternehmer mangelhafte Arbeit, so können Sie sich auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte berufen. Sie sollten dann immer zuerst Nachbesserung unter einer bestimmten Fristsetzung verlangen, mindern oder anschließend zurücktreten.
  • Wichtig ist, dass der Subunternehmervertrag Bezug nimmt zu potentiellen Vertragsstörungen. So sollte unbedingt eine Frist für die Beseitigung der Mängel vertraglich fest vereinbart sein.
  • Der Vertrag sollte Termine und Fristen auch zur Erbringung von Teilleistungen enthalten. So kann immer überprüft werden, ob der Abnahmetermin realistisch ist.
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