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Sture Kinder - so bleiben Sie gelassen

Auch Kinder haben schon ihren eigenen Willen und testen die Grenzen aus, die ihnen die Erwachsenen setzen. Sture Kinder machen ihren Eltern häufig zu schaffen. Doch es lohnt sich, die Gelassenheit zu bewahren, auch wenn es manchmal schwierig ist.

Bei sturen Kindern hilft Gelassenheit oft weiter.
Bei sturen Kindern hilft Gelassenheit oft weiter. © Andreas Zöllick / Pixelio

Wenn Kinder bockig werden

  • Wer sich jedes Mal darüber aufregt, wenn ein Kind stures Verhalten zeigt, hat bald blanke Nerven, denn er steigert sich noch zusätzlich in den Ärger hinein. Reagieren Sie hingegen gelassen, machen Sie sich selbst weniger Stress und wirken so auch beruhigender auf Kinder.
  • Wenn Sie entspannt bleiben, können Sie auch deutlicher und bestimmter auftreten. So werden viele Situationen, in denen Kinder in Sturheit verfallen, schneller wieder beendet.
  • Manchmal müssen Sie auch gar nicht gegen die Sturheit eines Kindes ankämpfen. Es ist beispielsweise nicht schlimm, wenn ein Kind sich beharrlich weigert, Wurst auf seinem Brot zu essen, weil es gerade in einer bestimmten Phase Käse einfach lieber mag. Wenn es dem Kind also nicht schadet, können Sie auch einfach einmal ganz gelassen seiner Sturheit nachgeben.

Sturer Nachwuchs in der Öffentlichkeit

  • Besonders in der Öffentlichkeit sorgen Kinder häufig mit ihrer Bockigkeit dafür, dass Erwachsene weich werden und den Wünschen des sturen Kindes nachgeben - auch wenn es entgegen der eigentlichen Erziehungsgrundsätze ist.
  • Das liegt oft daran, dass sich die Erwachsenen in diesem Moment von anderen beobachtet und gleichzeitig beurteilt fühlen. Schnell möchte man diese unangenehme Situation beenden. Doch damit ruft man sie in Zukunft immer wieder hervor, denn das sture Kind merkt sich, dass es mit seinem Verhalten seinen Willen bekommt.
  • Sagen Sie sich daher immer wieder, dass Sie sich zahlreiche spätere peinliche Situationen ersparen, wenn Sie jetzt gelassen bleiben und sich durch die Sturheit Ihres Kindes nicht beeindrucken lassen. Wer stets bei den gesetzten Grenzen und gemachten Aussagen bleibt, hat zukünftig in der Regel weniger Probleme mit seinen Kindern.
  • Gute Tipps gibt es sicherlich zuhauf von den Passanten. Hören Sie einfach nicht auf diese, denn Sie wissen am sichersten, wie Ihr Kind tickt. Lassen Sie sich auch gar nicht erst auf Diskussionen mit anderen Erwachsenen ein, die eventuell Ihren Erziehungsstil kritisieren wollen.
  • Sagen Sie sich auch immer wieder, dass die Situation nicht schneller vorbeigehen würde, nur, weil Sie zu schreien anfangen. Ruhe und Bestimmtheit sind hier Ihr absoluter Trumpf.
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