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Stromkosten vom Ventilator einsparen - alternative Vorschläge für heiße Tage

Auch in Deutschland gibt es heiße Tage. Wer eine Klimaanlage oder einen Ventilator zur Kühlung von Räumen nutzt, wird unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich der Kühlung und des Stromverbrauches feststellen können. Da ein Ventilator eigentlich keine Abkühlung bringt, sollte man sich die Stromkosten besser ersparen.

Ventilatoren sorgen für Luftbewegung - kühlen tun sie nicht.
Ventilatoren sorgen für Luftbewegung - kühlen tun sie nicht.

Die Stromkosten für einen Ventilator sind im Gegensatz zu einer Klimaanlage niedrig. Doch das Kühlergebnis ist es auch. Was kostet Sie der Dauerbetrieb eines Ventilators eigentlich?

Stromkosten vom Ventilator ermitteln

Wenn Sie im Sommer aufgrund großer Hitze einen Ventilator ununterbrochen laufen lassen, kostet Sie der Stromverbrauch je nach Gerät und Leistungsabnahme durchaus einige Euro.

  • Die Kosten eines wochenlangen Dauerbetriebes lassen sich leicht ermitteln. Dazu benötigen Sie den Stromverbrauch vom Ventilator sowie den aktuellen Strompreis Ihres Stromlieferanten.
  • Sie sollten den Stromverbrauch auf dem Typschild ablesen können. Sollte diese Angabe fehlen, benutzen Sie zur Feststellung ein geeignetes Energiemessgerät. Da Angaben auf Typschildern nicht in jedem Fall der Realität entsprechen müssen, lohnt sich auch hier der Einsatz des Messgerätes.
  • Ihr Energiemessgerät brauchen Sie nur zwischen Steckdose und Ventilatorstecker zu stecken. Es gibt Energiemessgeräte, die Ihnen auch die dabei entstehenden Stromkosten anzeigen können.
  • Wenn die Leistung Ihres Ventilators 50 Watt und der Energiepreis 20 Cent pro Kilowattstunde beträgt, dann kostet Sie das je Stunden einen Cent. Ein Betrieb rund um die Uhr verursacht damit in einer Woche Kosten in Höhe von 1,68 Euro. Sie können das Geld auch sparen, wenn alternative Möglichkeiten zur Kühlung Ihrer Wohnung nutzen. 

Alternativen zum Kühlen ohne Strom

Klimaanlage und Ventilatoren laufen in heißen Tagen des Jahres auch in Deutschland ununterbrochen. Richtige Abkühlung gibt es insbesondere bei Ventilatoren gar nicht. Denn diese bewegen ja nur die warme Luft und sorgen für ein vermeintliches Kühlen. Wenn es schon keine echte Kühlung gibt, dann könnten Sie das Gerät ja auch abschalten. Vielleicht gibt es ja Alternativen.

  • Von einem Physiker werden Sie den Tipp bekommen, Wärme nicht in die Wohnung oder ins Haus zu lassen. Fenster mit Blickrichtung Sonne lassen Sonnenlicht und Wärme ins Haus. Im Winter ist das sicherlich gut, im Sommer macht das ungemütliche Hitze.
  • Dunkeln Sie alle Fenster ganz ab. Allerdings lassen Sie so viel Licht herein, dass Sie keine Lampen zuschalten müssen. Wenn Sie die Sonnenscheibe von innen noch sehen, dann müssen Sie weiter (mit Rollladen und Lamellenjalousien, notfalls mit hellen Decken) abdunkeln.
  • Fenster öffnen Sie zum Lüften nur nachts und schließen diese bereits bei Sonnenaufgang wieder (plus abdunkeln). Bereits um sechs Uhr heizt die Sonne sehr stark. Wenn Sie tagsüber lüften, lassen Sie noch mehr Wärme herein. Für eine helle oder begrünte Außenwand, die Sonnenstrahlung von der Wohnung fernhält, können Sie womöglich nicht selbst sorgen.
  • Allerdings können Sie Ihren PC ausschalten. Denn der sorgt für so viel Wärme wie zwei Menschen in einem Raum. Auch einen Kondenswäschetrockner lässt man bei großer Hitze in der Wohnung lieber aus. Der hat einen zu hohen Heizeffekt. Wäsche hängt man ins Freie oder eben auch im Zimmer auf.


Ein altes Hausmittel meint, dass Sie feuchte Wäsche in der Nacht ins Schlafzimmer hängen. Sie müssen nur für ein Abziehen der dann feuchten Luft sorgen. Dabei entstehen Ihnen keine Stromkosten und angenehm schlafen werden Sie außerdem.

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