Stromkosten im Alltag sparen
Stromkosten sparen - einfach öfter mal abschalten
Wer Strom spart, der tut nicht nur was Gutes für den eigenen Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Allein bis zu einem Drittel des privaten Stromverbrauchs geht auf das Konto von Kühl- und Gefrierschränken. Selbst scheinbar ausgeschaltete Geräte wie Stereoanlage, Fernseher oder DVD-Player schlucken unbemerkt Strom. Daher lohnt es sich durchaus, den „heimlichen“ Stromfressern auf die Spur zu kommen. Doch auch Strom sparen will gelernt sein. Häufig sind es nur kleine Veränderungen, mit denen der Stromverbrauch und somit auch die Stromkosten erheblich gesenkt werden können.
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05.07.2010
Sarina Scholl
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Schon beim Kauf von Haushaltsgroßgeräten sollten Sie neben den Leistungs- und Qualitätsmerkmalen auch den Energieverbrauch in Ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen. Mit der Energieklasse A machen Sie garantiert nichts falsch, noch energiesparender sind Geräte der Energieklassen A+ und A++. Zwar sind solche energiesparende Geräte meist auch teurer, doch die Mehrkosten lohnen sich in den allermeisten Fällen durch deutlich niedrigere Verbrauchskosten.
- Andere elektrische Geräte haben meist kein solches Energielabel. Bei diesen Geräten sollten Sie das Kleingedruckte in der Gebrauchsanweisung lesen. Egal, ob Handmixer oder Staubsauger, die technischen Daten sollten Ihnen Auskunft über den Stromverbrauch geben.
- Kühlgeräte sollten Sie nicht neben Heizung oder Herd stellen. Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze frei bleiben. Staub- und Fettablagerungen sollten Sie regelmäßig von den Lüftungsgittern entfernen. Stellen Sie die Kühltemperatur im Kühlschrank auf +5 bis +7 Grad Celsius und im Gefrierfach bzw. –schrank auf -18 Grad Celsius. Reinigen Sie die Gummidichtungen der Tür regelmäßig mit einem milden Reinigungsmittel. Tauen Sie Ihre Kühl- oder Gefriergeräte ca. ein bis zwei Mal im Jahr ab.
- Ihren Backofen sollten Sie nicht vorheizen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Dadurch sparen Sie rund 17 Prozent Strom. Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig. Schalten Sie den Herd und Backofen etwas früher ab und nutzen Sie die Nachwärme. Verwenden Sie für das Garen von Lebensmitteln, die länger als 20 Minuten brauchen, einen Schnellkochtopf. Damit sparen Sie bis zu 40 Prozent Strom.
- Stellen Sie Ihre Spülmaschine nur dann an, wenn Sie voll beladen ist und lassen Sie das Geschirr so oft wie möglich im Energiesparprogramm spülen. Meist dauert das Energiesparprogramm länger, aber der Verbrauch ist wesentlich geringer als bei anderen Programmen. Achten Sie bei der Dosierung von Salz und Klarspüler auf den für Ihre Stadt geltenden Wasserhärtegrad. Reinigen Sie den Spülmaschinensieb regelmäßig.
- Nutzen Sie das gesamte Fassungsvermögen Ihrer Waschmaschine, aber achten Sie auch darauf, dass Sie nicht zu voll beladen ist. Dadurch können Sie bis zu 20 Prozent Strom sparen. Je höher die Waschtemperatur, desto mehr Energie benötigt Ihre Waschmaschine. Waschen Sie daher Ihre Wäsche am besten zwischen 30 und 40 Grad Celsius. Die meisten Vollwaschmittel sind heutzutage so hochwirksam, dass Sie den Kochwaschgang mit sagenhaften 90 Grad Celsius kaum noch brauchen. Wenn Sie Flecken und hartnäckigen Schmutz auf Ihrer Wäsche vorher mit speziellen Fleckenreinigern vorbehandeln, können Sie auch auf das Vorwaschprogramm verzichten. Das spart zusätzlich Strom.
- Wäschetrockner sind mit der durchschnittlichen Effizienzklasse C reine Energiefresser. Lassen Sie Ihre Wäsche lieber an der Luft trocknen. Wenn Sie nicht auf einen Trockner verzichten möchten, reinigen Sie nach jedem Trocknen das Flusensieb.
- Schalten Sie Ihren Fernseher, PC, Monitor, DVD-Player etc. immer komplett ab, wenn Sie momentan nicht in Gebrauch sind.
- Wenn Sie einen Raum verlassen, schalten Sie das Licht immer aus. Verwenden Sie qualitativ hochwertige Energiesparlampen und säubern Sie diese regelmäßig.