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Stricknadeln kaufen - darauf sollten Sie achten

Stricken ist eines der schönsten Hobbys: Während man entspannt arbeitet und dabei über das Eine oder Andere nachdenkt, entstehen die schönsten Werke. Und wer viel strickt, sollte sich natürlich auch gute Stricknadeln kaufen.

Strümpfe werden mit einem Nadelspiel gearbeitet.
Strümpfe werden mit einem Nadelspiel gearbeitet.

So kaufen Sie geeignete Stricknadeln

Vorbei sind Gott sei Dank die Zeiten, als Frauen mit schweren Stricknadeln sich abmühen mussten. Heutige Nadeln sind aus besonders leichten Materialien. Es gibt Nadeln aus Holz, Kunststoff oder Aluminium.

  • Bevor Sie Nadeln kaufen, sollten Sie sich jedoch erst einmal eine Zusammenstellung machen, welche Stricknadeln Sie wirklich benötigen.
  • Wenn Sie noch Strickanfängerin sind und noch gar nicht wissen, ob Ihnen das Hobby auf Dauer wirklich gefällt, sollten Sie sich zunächst einmal die Stricknadeln zulegen, die Sie für Ihre aktuelle Arbeit benötigen - und nicht mehr.
  • Im Allgemeinen brauchen Sie für ein erstes Strickstück - egal ob Babysöckchen oder eine Weste - so genannte Schnellstricknadeln. Dabei handelt es sich um zwei Nadeln, mit denen man abwechselnd Reihen strickt. Die Nadelstärke hängt natürlich von der Garndicke ab. Schauen Sie deshalb auf dem Etikett Ihrer Wolle bzw. Baumwolle nach, welche Empfehlung dort gegeben wird.
  • Nadelstärken liegen im Allgemeinen zwischen 2 (sehr feine Arbeit bei sehr feinem Garn) und 5 oder noch dicker (für dicke Wolle und dementsprechend dicke und schwere Strickarbeiten). Für Anfänger ist eine Nadelstärke von 3 bzw. 3 1/2 oder 4 geeignet.
  • Wählen Sie vor allem am Anfang nicht zu lange Nadeln, besonders wenn Sie Kindersachen stricken wollen. Immerhin müssen Sie die langen Nadeln bei jeder Reihe mitführen, auch wenn Sie nur wenige Maschen auf der Nadel haben.
  • Viele Strickwerke werden jedoch in Runden gestrickt, das heißt Sie arbeiten fortlaufend rundherum an Ihrer Strickarbeit. Dies gilt vor allem für Babysocken oder Strümpfe.
  • Für das Arbeiten in Runden gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie arbeiten mit einem so genannten Nadelspiel. Dabei handelt es sich um 5 kürzere Stricknadeln. Die Maschen der Strickrunde werden dabei - möglichst gleichmäßig - auf 4 Stricknadeln verteilt, mit der fünften Stricknadel arbeiten Sie die einzelnen Nadeln in Runden ab. Wenn Sie nur wenige Maschen stricken müssen, können Sie diese auch auf nur 3 Nadeln verteilen und mit der vierten Nadel arbeiten. Nadelspiele gibt es - genau wie die anderen Stricknadeln - in verschiedenen Dicken, siehe oben.
  • Alternativ kann man auch eine Rundstricknadel verwenden. Dabei handelt es sich um ein längeres Kunststoffteil, an dem an beiden Seiten eine Stricknadelspitze angebracht ist. Rundnadeln gibt es in verschiedenen Längen, sodass Sie die Rundnadel Ihrer Maschenzahl anpassen können. Mit sehr kurzen Rundnadeln lässt es sich allerdings bei wenigen Maschen nicht gut arbeiten, hier empfiehlt sich das gute alte Nadelspiel.
  • Ob Sie Stricknadeln aus Aluminium, Kunststoff oder Holz wählen, bleibt Ihren persönlichen Vorlieben überlassen. Holznadeln laufen beim Stricken nicht ganz so leicht (und können natürlich zerbrechen). Stricknadeln aus Kunststoff ist sehr leicht, aber gerade die kleinen Stärken verbiegen sich beim Arbeiten schnell, sodass man an Geschwindigkeit einbüßt. Sie bieten sich daher nur für große Nadelstärken an. Machen Sie in einem guten Handarbeitsgeschäft einfach eine Strickprobe mit den Stricknadeln.
  • Wenn Sie viel stricken, sollten Sie sich nach und nach Stricknadeln, Nadelspiele und/oder Rundnudeln in den gängigen Stärken 2 1/2 - 4 1/2 (bzw. 5, wenn Sie gerne Dickes stricken) kaufen. Dann kann man immer die geeigneten Stricknadeln greifen und kann sofort mit der Arbeit beginnen. 
  • Verwahren Sie die Stricknadeln in einem hübschen Holzkästchen auf. Diese Verwahrutensilien gibt es übrigens auch im Handarbeitsgeschäft. Dann müssen Sie die Stricknadeln bei Bedarf nicht suchen!
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