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Stress und Blutdruck - der Zusammenhang einfach erklärt

Stress und Blutdruck hängen oft eng zusammen. Manche Ärzte haben Schwierigkeiten, den Blutdruck durch beispielsweise Medikamente gut einzustellen. Ist er zu hoch, kann das viele Ursachen haben. Lesen Sie, wie der Zusammenhang ist.

Ist man entspannt, ist meist auch der Blutdruck im Normalbereich.
Ist man entspannt, ist meist auch der Blutdruck im Normalbereich.

Diesen Zusammenhang gibt es zwischen Stress und Blutdruck

Sie sind wütend und Ihr Herz rast? Dann steigen auch meist Puls und Blutdruck an. Der Stress hat einen Einfluss auf das Kreislaufsystem.

  • Das Blut wird vom Herzen aus in das Gefäßsystem Ihres Körpers gepumpt. So wird er mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Sind Sie im Stress, ist der Energiebedarf höher und das Herz muss schneller pumpen.
  • Sprechen Experten vom Blutdruck, ist es der Druck, der vom Herzmuskel erzeugt wird. Das gesamte Blut wird durch den Körper getrieben.
  • Der Blutdruck ist abhängig von der Schlagkraft Ihres Herzens. Er ist auch abhängig vom Widerstand des arteriellen Gefäßsystems.
  • Ist Ihre Herztätigkeit vom Stress erhöht, steigen der Blutdruck und der Puls. Dabei verengen sich auch die Blutgefäße der Haut.
  • Der obere Wert wird als systolisch bezeichnet (= die Kontraktion des Herzens). Den unteren Wert nennen Experten diastolisch (= Ruhephase des Herzmuskels).
  • Sind Sie in permanentem Stress und psychischer Anspannung, kann der Blutdruck wenig konstant bleiben und schwankt abhängig auch von der Tageszeit. Am niedrigsten ist er in der Nacht.
  • Kennen Sie die Redewendung: "Ich bin grad auf 180"? Ihr Blut ist in Wallungen und es kocht sozusagen in Ihren Adern.

Bleiben Sie ruhig und schalten Sie Ihre psychische Befindlichkeit runter, wird es Ihnen Ihr Blutdruck danken.

So können Sie wieder entspannter werden

Ist Ihr Blutdruck tatsächlich permanent durch Stress erhöht, kann es auch durchaus zu organischen Störungen kommen. Ihr Körper verlernt quasi die Ruhephase und sieht den hohen Blutdruck als Normalzustand an.

  • Überlegen Sie, warum Sie permanent unter Strom stehen, und hören Sie ganz konzentriert einmal auf Ihren Körper. Schlägt Ihr Herz schnell oder schneller als sonst? Der Blutdruck kann auch erhöht sein.
  • Versuchen Sie dem Stress, soweit es geht, aus dem Weg zu gehen. Dies können Sie erreichen, indem Sie sich zwischendurch eine Auszeit nehmen und einmal kräftig durchatmen.
  • Eine Entspannungstechnik wie beispielsweise die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (PMR) oder das Autogene Training kann Sie unterstützen, Ihrem Körper Ruhephasen zu gönnen.
  • Gehen Sie in der Mittagspause spazieren. So bekommen Sie nicht nur frische Luft, sondern können auch Ihren Blutdruck wieder runterfahren.
  • Fragen Sie sich, was wichtig ist in Ihrem Leben. Im Vordergrund sollte immer die Gesundheit stehen und dann die Arbeit.

Sollte Ihnen ab und an schwindelig werden oder Sie haben beispielsweise mit Übelkeit zu kämpfen, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

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