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Strategie beim Hausverkauf - so sind Sie erfolgreich

Ein Haus verkauft sich nicht über Nacht. Wenn Sie beim Hausverkauf erfolgreich sein möchten, brauchen Sie eine Strategie. Sie sollten einige Vorarbeit leisten, und zwar bevor Sie es zum Verkauf anbieten. Sie riskieren, dass Sie das Angebot sozusagen verbrennen und sich niemand mehr dafür interessiert.

Ein heruntergekommenes Haus verkauft sich schlecht.
Ein heruntergekommenes Haus verkauft sich schlecht.

Manche Häuser werden angeboten wie warme Semmeln. Bald kennt sie jeder, jeder kennt den Verkaufspreis, es ist bekannt, dass unzählige Neugierige das Haus besichtigt haben und keiner sich dafür erwärmen konnte. In diesem Stadium ist Ihr Haus optisch verbrannt, keiner will es haben. Daher ist es wichtig, dass Sie von vornherein eine solche Entwicklung verhindern. Sie brauchen eine individuelle Strategie beim Hausverkauf.

Organisieren Sie einen Hausverkauf mit Weitsicht

  • Wenn es um einen Hausverkauf geht, bestehen vielerorts utopische Vorstellungen. Glauben Sie nicht, dass Sie nur einen Makler beauftragen oder mal eben eine Anzeige in die Zeitung setzen müssten und schon kommen 100 Kaufinteressenten vorbei, von denen zumindest einer sich für den Kauf entscheiden wird. Träumen Sie weiter! Oder entwickeln Sie eine Strategie, wie Sie beim Hausverkauf erfolgreich sein können.
  • Ihre Strategie richtet sich nach der Eigenart und dem Zustand des Objekts. Sie müssen das Objekt so aufbereiten oder herrichten, dass es für Kaufinteressenten interessant ist. Bedenken Sie, dass Ihr Objekt nur so viel wert ist, wie ein Interessent bereit ist, dafür zu bezahlen. Sie können Eigentümer der schönsten Villa weit und breit sein: Wenn aber das Dach undicht ist oder die Unterhaltskosten sehr hoch sind, wird sich kaum jemand dafür begeistern wollen. 

Jede Strategie erfordert Ihr Engagement

  • Sorgen Sie zunächst dafür, dass das Objekt sich in einem vorzeigbaren Zustand befindet. Entrümpeln Sie das Haus. Bringen Sie die Umgebung in Ordnung. Mähen Sie den Rasen, schneiden Sie die Hecken zurück und befreien Sie das Grundstück von Wildwuchs. All dies ist mit Aufwand verbunden. Aber ohne Engagement dürfen Sie auch keine Erfolge erwarten.
  • Überlegen Sie, ob es vielleicht besser ist, baufällige Objekte abzureißen und das Grundstück als Bauplatz anzubieten.
  • Achten Sie darauf, dass sich das Haus, soweit es Ihnen finanziell möglich ist, in einem baulich ordentlichen Zustand befindet. Bedenken Sie, dass es in der Psychologie eines Kaufinteressenten liegt, jeden negativen Ansatzpunkt aufzuzeigen. Oft ist sich ein Kaufinteressent dieses Umstandes selbst nicht bewusst. Man erwartet etwas vorzufinden, wie es auch in Katalogen fix und fertig angeboten wird.
  • Möchten Sie eine Mietimmobilie verkaufen, sollten Sie diese gut vermieten. Gute Mieter sind eine gewisse Renditegarantie und locken Investoren an. Schlechte Mieter oder verwahrloste Mietwohnungen schrecken Investoren ab. Dies gilt insbesondere bei gewerblichen Mietobjekten.

Nutzen Sie die Vorarbeit eines Maklers

  • Nach Möglichkeit sollten Sie einen Makler beauftragen. Makler haben zwar ein negatives Image. Sie sorgen aber dafür, dass bloß neugierige Kaufinteressenten gleich aussortiert werden und präsentieren Ihnen im Idealfall nur solche Interessenten, die persönlich und finanziell infrage kommen. Ihnen eröffnet sich die Möglichkeit, auf dem vom Makler konstruierten Fundament die Verkaufsverhandlungen fortzuführen. Umgekehrt kann der Makler immer wieder auf Sie verweisen, sodass man sich gegenseitig die Bälle zuschiebt.
  • Machen Sie sich bewusst, dass die Häuserpreise nicht mehr in den Himmel wachsen und Sie angesichts des Leerstandes vieler Immobilien Ihre Kaufpreisvorstellung realistisch ansetzen sollten. Verlangen Sie beim Hauskauf zu viel, schrecken Sie viele Interessenten ab.
  • Ein Teil Ihrer Strategie sollte darin bestehen, dass Sie nicht erkennen lassen, inwieweit Sie unter einem Verkaufsdruck beim Hausverkauf stehen. Sie erweisen sich dann als erpressbar. Lassen Sie sich Zeit und unterziehen alle Interessenten einer persönlichen Bewertung.
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