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Stone Cold von Robert Swindells - Kapitel-Zusammenfassung

Eiskalt - der Titel des Originals ist "Stone Cold" - wurde von Robert Swindells geschrieben und 1993 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen Jugendroman. Eine Zusammenfassung des Inhalts der Kapitel als eine Art Logline wäre: Ein Sechzehnjähriger reißt aus und lebt als Obdachloser. Ein verrückter Obdachlosenfeind versucht ihn zu töten. Der Roman gewann Preise und wurde sogar Schullektüre und als Fernsehserie verfilmt.

Link schlägt sich in London als Obdachloser durch.
Link schlägt sich in London als Obdachloser durch.

Zusammenfassung des Inhalts des Jugendromans

  • Hauptfigur in Robert Swindells Roman "Stone Cold" ist ein Sechzehnjähriger namens Link. Eine Zusammenfassung der Vorgeschichte seines Lebens auf den Straßen kann nur einige Eckdaten aufzählen: Er wurde 1977 in Bradford geboren. Sein Vater hat die Familie sitzen gelassen. Nach zwei Jahren hat seine Mutter einen neuen Mann, Vince. Er ist ein Mann in den besten Midlife-Crisis-Jahren. Link und seine Schwester vertragen sich überhaupt nicht mit Vince. Die Schwester zieht aus, Link reißt aus.
  • In den folgenden Kapiteln wird erzählt, wie er fortan als Obdachloser lebt, zunächst in Bradford, dann in London. Sein Gegenspieler ist Shelter, ein Mann in den Vierzigern, der die Obdachlosen in sein Haus lockt und tötet. Er betrachtet Obdachlose als Müll, von dem die Straßen gereinigt werden müssen.
  • Eine Zusammenfassung der Figurencharakteristik des Gegenspielers von Link kann die Psychologie eines Bösewichts nur in groben Zügen erfassen: Shelter ist ein Verrückter. Er hofft, mit den Leichen der Obdachlosen eine eigene Arme aufstellen zu können. Er versucht, keine Spuren zu hinterlassen und plant seine Mordtaten bis ins Detail. Eine Katze schafft er sich nur an, um als freundlich zu gelten und die anderen zu täuschen.
  • Link sucht vergeblich nach Arbeit. Er trifft Ginger, einen anderen Obdachlosen, mit dem er sich anfreundet. Sie ziehen zusammen durch die Londoner Welt. Sie besuchen Captan Hook, der auf seinen Booten Obdachlose nächtigen lässt. Dann verschwindet Ginger einfach und Link ist sehr niedergeschlagen. Er trifft Gail, die in seinen Augen bislang schönste Frau in seinem Leben ist. Gail will von Link lernen, auf der Straße zu überleben.
  • Shelter war mittlerweile am Werk. Er hat ein Opfer gefunden, das er unter dem Fußboden in der Küche vergräbt.
  • Shelter sieht Ginger und Link betteln. Er gibt ihnen nichts. Er hört die beiden hinter seinem Rücken lachen. Er glaubt, sie lachen über ihn und will die beiden zu seinen nächsten Opfern machen. Ihm gelingt es nur, Ginger mit der Lüge, er habe Link angefahren, in sein Haus zu locken und zu töten. 
  • Per Zufall erfahren Link und Gail davon, dass ein älterer Mann Obdachlose in sein Haus lockt und sie dann nie mehr auftauchen. Sie erfahren auch, dass Ginger von Shelter getötet wurde. Sie wollen den Mörder überführen.
  • Sie beobachten das Haus von Shelter. Gail verschwindet unter einem Vorwand. Link bleibt zurück und lässt sich von dem freundlich mit seiner Katze spielenden Sehlter täuschen und ins Haus locken. Ein harter Kampf folgt. Gail hat mittlerweile die Polizei verständigt und Link kommt mit dem Leben davon. 
  • Er erfährt, dass Gail nur eine Reporterin war, die über das Leben auf der Straße recherchiert hat. Eine neue bittere Enttäuschung verdüstert Links Leben.

Hinweis zu den Kapiteln in Robert Swindells "Stone Cold"

  • Der Roman "Stone Cold" von Robert Swindells experimentiert nicht, was die Form angeht. Er ist klassisch in Kapiteln aufgebaut.
  • Er hat sich allerdings, was die Erzählperspektive angeht, für eine klare Struktur entschieden: den Perspektivwechsel zwischen seinen zwei Hauptfiguren. 
  • Der Autor berichtet in den einzelnen Kapiteln im Wechsel aus der Perspektive von Link und Shelter. Erst im letzten Kapitel verbinden sich beide Erzählperspektiven.
  • Gute Romane bestechen nicht nur durch eine gute literarische Sprache. Auch die Struktur eines Romans muss ein kleines Kunstwerk sein und dem Inhalt entsprechen. Das gelingt Swindells gut, weil der Leser, etwa, wenn er die Perspektive Links einnimmt, nichts von Shelters mörderischen Machenschaften weiß.
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