Stockteig - Rezept
- 31.08.2010 Manuela Bauer
- Für ca. 8 Portionen:
- 1 Kilogramm Mehl
- 4 Päckchen Trockenhefe
- 2 Esslöffel Salz
- 650 Milliliter lauwarmes Wasser
- 8 lange Bambusstöcke oder Rundholzstäbe, unbehandelt
Stockteig - Vorbereitung
- Mischen Sie die Trockenhefe gründlich mit dem Mehl.
- Geben Sie das Salz zu dem lauwarmen Wasser und verrühren Sie es gut, bis sich das Salz aufgelöst hat.
- Geben Sie nun die Flüssigkeit zu dem Mehl und verkneten Sie alles gründlich. Das können Sie mit den Händen machen, (vorher gründlich waschen - Bakterien können den Teig verderben!), mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder in der Küchenmaschine. Der Teig soll mindestens 5 Minuten mit der Küchenmaschine, 10 Minuten mit dem Handrührgerät oder 15 Minuten mit der Hand geknetet werden.
- Legen Sie die Bambusstöcke oder Rundhölzer in Wasser ein.
- Wird der Teig vor Ort gegrillt geben Sie den Stockteig nun mit einem warmen, feuchten Tuch bedeckt an einen warmen Ort. Das kann am Südfenster in der Sonne sein, in der Nähe der Heizung oder auf der geöffneten Backofentür (Ofen auf 50°C heizen lassen)
- Dort ruht und geht der Stockbrotteig, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Das kann, je nach Umgebungstemperatur, zwischen 30 und 90 Minuten dauern. Je höher die Umgebungstemperatur, um so schneller geht der Teig auf. Die Umgebungstemperatur darf jedoch auf keinen Fall höher als 40°C sein.
- Nun wird der Teig noch ein mal kurz durchgeknetet. Dabei fällt er in sich zusammen und wird wieder kleiner. Das ist gewünscht und beabsichtigt.
Backen des Stockbrotes
- Nehmen Sie die Bambusstöcke oder Rundstäbe aus dem Wasser und trocknen Sie diese kurz ab. Geben Sie nun den Teig und die Hölzer an die Gäste.
- Jeder nimmt sich nun ein Stück Teig ab und wickelt es um seinen Holzstab. Dann werden die Stöcke knapp über die Glut oder weit über das Feuer gehalten und gebacken.
- Natürlich können Sie den Stockteig auch um die Hölzer wickeln und fertig an die Naturfreunde herausgeben. Es macht aber meist mehr Freude den Teig selbst zu wickeln.
Stockteig mit auf eine Wanderung nehmen
- Nach dem Sie den Teig geknetet haben kommt er nun nicht an einen warmen Ort.
- Der Teig wird in eine verschließbare Schüssel gegeben die ungefähr doppelt so groß ist, wie das Volumen des Teiges.
- Dann geben Sie die Schüssel in den Kühlschrank. Bereiten Sie den Teig knapp vor dem Beginn der Wanderung zu.
- Zu Beginn der Wanderung wird die Schüssel aus dem Kühlschrank genommen, in etwas Zeitungspapier gewickelt und so mit auf die Wanderschaft geschickt. Der Teig geht nun während der Wanderung auf und ist vor Ort sofort einsatzbereit.
- Bei sehr warmen Wetter können Sie auch noch zusätzlich ein oder zwei Kühlakkus aus dem Gefrierschrank an die Teigschüssel legen. Das zögert die Gärung noch etwas hinaus und der Teig sprengt unterwegs nicht die Schüssel.
Auf Wunsch können Sie auch noch Kräuter oder diverse Gewürze unter den Teig kneten.
