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Stirnhöhlenentzündung - so lassen sich die Beschwerden mit Hausmitteln lindern

Sie haben sich durch den ständigen Wetterumschwung eine kräftige Stirnhöhlenentzündung mit Fieber und Kopfschmerzen zugezogen? Sie können Ihre Beschwerden durch die richtigen Hausmittel lindern. Erfahren Sie hier, wie das geht...

Eine Stinhöhlenentzündung durch Inhalieren lindern.
Eine Stinhöhlenentzündung durch Inhalieren lindern.

Was Sie benötigen:

  • Schüssel
  • heißes Wasser
  • Kamillentee oder Salbeitee
  • Handtuch
  • Nasendusche
  • Kochsalzlösung oder isotonische Kochsalzlösung (Apotheke)
  • Erkältungsbad

Bei einer Stirnhöhlenentzündung gehen Sie besser zum Arzt

  • Eine Stirnhöhlenentzündung entsteht meist durch Viren. Wenn diese jedoch von Bakterien zusätzlich überlagert werden, ist eine Heilung aus eigener Kraft kaum mehr möglich. Die Entzündung arbeitet sich langsam, aber sicher bis in Ihr Siebbein hoch. Deshalb muss ein passendes Antibiotikum her. Gehen Sie daher auf jeden Fall zu einem HNO - Arzt, der Sie untersucht und Ihnen das Passende für Ihre Stirnhöhlenentzündung verschreibt. Besonders achten sollten Sie auf grünliche Ausscheidungen aus der Nase, Fieber und Kopfschmerzen.
  • Eine Stirnhöhlenentzündung kann bei Nichtbeachtung schwerwiegende Komplikationen, wie etwa eine schwere Hirnhautentzündung zur Folge haben. Und in fortgeschrittenen Fällen hilft dann oft kein Antibiotikum mehr, es müssen vom Facharzt die Stirn- und Nebenhöhlen gespült werden. Nach dem Spülen treten oft starke Schmerzen auf, beispielsweise an den Zähnen, wenn der Druck der Schleimbildung nachlässt.

Eine Stirnhöhlenentzündung durch Hausmittel lindern

  • Im Anfangsstadium Ihrer Stirnhöhlenentzündung wäre eine Inhalation mit Kamillen- oder Salbeitee gut. Diese löst den hartnäckigen Schleim und verhindert das Ansetzen von neuem Schleim in Ihren Stirnhöhlen. Gehen Sie wie folgt vor: Kochen Sie sich eine Kanne Kamillentee und geben diesen in eine mittelgroße Schüssel. Beugen Sie sich jetzt mit Ihrem Kopf über die Schüssel und decken Sie anschließend mit einem großen Handtuch Ihren Kopf ab, sodass Sie vollkommen vom Handtuch bedeckt sind. Atmen Sie jetzt durch die Nase tief ein und etwas tiefer durch den Mund wieder aus. Wird es Ihnen zu heiß unter dem Tuch, heben Sie es einfach etwas an, um Luft hereinzulassen. Wiederholen Sie diesen Vorgang dreimal täglich für ca. 10 bis 15 Minuten.
  • Anschließend sollten Sie eine Nasenspülung mit isotonischer Kochsalzlösung machen (Apotheke). Besorgen Sie sich entweder ein Gefäß, das Sie gut zur Nasenspülung verwenden können, oder kaufen Sie eine eigens dafür gefertigte Nasendusche in der Apotheke. Eine geeignete Nasenspüllösung können Sie sich aber auch selbst aus Speisesalz herstellen. Geben Sie dazu 1/2 Teelöffel Salz auf ein großes Glas Wasser. Nun halten Sie Ihren Kopf leicht schräg geneigt über ein Waschbecken und ziehen die Salzlösung mit dem einen Nasenloch hoch und lassen das Wasser wieder durch das andere Ablaufen. Danach wechseln Sie die Seiten. Wiederholen Sie den Vorgang zwei- bis dreimal. Anfangs kann es sein, dass Sie husten müssen, aber das gibt sich mit der nötigen Übung. Das Spülen befördert den durch die Inhalation gelösten Schleim nach draußen und verhindert Neuablagerungen. Außerdem wirkt die Spülung abschwellend auf Ihre Nasenschleimhäute.
  • Für den Abend und zur Entspannung wirkt ein Erkältungsbad mit ätherischen Ölen wahre Wunder. Automatisch atmen Sie während des Badens die wertvollen Öle ein und Sie können befreiter atmen. Aber aufpassen, manche Menschen reagieren allergisch auf die ätherischen Öle, beginnen Sie daher anfangs mit nur wenig Badezusatz. Auch bei Fieber sollten Sie auf solch ein Bad verzichten, da sonst Ihre Körpertemperatur schlagartig in die Höhe schnellen kann. Kreislaufschwache Menschen sollten nicht zulange im Wasser bleiben und das Bad auch nicht zu heiß machen. Gute Besserung!
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