Was Sie benötigen:
  • Dichtungsmasse
  • Rigips
  • Insektizid

Stinkwanzen- Unliebsame Schädlinge im Garten

Stinkwanzen gehören als Pflanzenschädlinge nicht nur im Garten, sondern auch auf Terrassen zu den unbeliebten Insekten. Die Bekämpfung sollte sich unter anderem auf die Ursachen konzentrieren.

  • Die gemeine Stinkwanze, oft auch Grüne Stinkwanze genannt, kann Blätter und Pflanzen dadurch schädigen, dass sie mit Ihren Saugwerkzeugen den Pflanzensaft der Blätter anzapft. Auch vor Obst kennt die Blattwanze keinen Halt.
  • Für den Menschen geht von Stinkwanzen keine besondere Gefährdung aus, sodass diese als gesundheitlich ungefährlich eingestuft werden können. Auch ist Obst, das die Wanzen angeknabbert haben, noch genießbar, da keine unverträglichen Stoffe oder Giftstoffe in das Obst injiziert werden. Allerdings können Stinkwanzen sehr wohl Krankheiten auf andere Pflanzen übertragen, sodass bei dem Befall mit vielen Tieren eine Bekämpfung erforderlich ist.
  • Die Weibchen der Stinkwanzen können im Juni bis Juli circa 50-150 Eier auf den Unterseiten der Blätter legen. Die geschlüpften sog. Nymphen verbleiben zunächst an der Unterseite des Blattwerks und durchlaufen fünf Stadien in der Larve. Sobald sie ab August ausgewachsen sind, beginnen die Tiere zur Nahrungsaufnahme Pflanzen  auszusaugen.

Die Bekämpfung des Ungeziefers

Um Stinkwanzen zu entfernen, sollte die Bekämpfung mit unterschiedlichen biologischen Maßnahmen erfolgen.

  • Um die lästigen Stinkwanzen, die ein übel riechendes Sekret absondern können, im Haus oder in der Wohnung loszuwerden, sollte sich die Bekämpfung vor allem auf die Ursachen konzentrieren. Im Winter suchen Stinkwanzen  in Häusern und Wohnungen Schutz vor der Kälte. Oft verbergen sich die Tiere in Nischen und Rollokästen, sodass Sie diese Verstecke untersuchen und die Tiere nach draußen befördern sollten.
  • Neben der Ursachenbekämpfung können Sie auch an Fassaden und Eingängen biologisch abbaubaren insektiziden Sprühbelag  verwenden, sodass sich die Insekten gar nicht erst ins Innere von Wohnungen oder an Fensterläden niederlassen können. Verschließen Sie auch  größere "Einzugsgebiete" und Eingänge mit Dichtungsmasse oder Rigips.
  • Einzelne Tiere können manuell entfernt werden. Im Garten werden vor allem Brennnesseln sowie Linden, Erlen und Disteln von Stinkwanzen befallen. Zur Bekämpfung der Tiere sollten Sie zumindest die Unkräuter wie Brennnesseln und Disteln aus dem Garten entfernen, sodass jener für die nahrungssuchenden Stinkwanzen weniger attraktiv wirkt.

Stinkwanzen verirren sich im Frühling und Sommer lediglich in Wohnungen und Häuser, sodass keine Insektizide eingesetzt werden müssen. Entfernen Sie die Tiere schonend und bringen Sie diese nach draußen.