Stimmung zu Hause ist schlecht - was tun?

Schaffen Sie zuhause gute Stimmung. Schaffen Sie zuhause gute Stimmung.
Ab und zu hat jeder einmal schlechte Laune. Das ist ganz normal und sollte auch innerhalb der Familie oder der Partnerschaft Akzeptanz finden. Ist die Stimmung zu Hause jedoch dauerhaft schlecht oder leidet die ganze Familie unter den Launen eines Einzelnen, sollte man etwas dagegen tun.
Sabrina Werner
26.09.2011 Sabrina Werner

Erste Schritte bei schlechter Stimmung im Haus

  • Zunächst einmal sollten Sie analysieren, wer die schlechte Stimmung verbreitet. Hat ein Familienmitglied ständig schlechte Laune, wirkt sich das auf die Stimmung innerhalb der ganzen Familie aus. Meist ist jedoch nicht nur die Laune eines Einzelnen für eine angespannte Atmosphäre verantwortlich. Fällt es Ihnen schwer, das komplizierte Beziehungsgeflecht zu durchschauen, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Für Paare eignet sich dabei unter Umständen ein Paartherapeut. Hat eines Ihrer Kinder ernsthafte Schwierigkeiten, hilft manchmal ein Besuch beim Kinderpsychologen.
  • Jedes Familienmitglied sollte für sich überlegen, woher die eigene Unzufriedenheit stammt. Oft sind Mütter durch die vielfältige Belastung, die im Alltag entsteht, gestresst und wissen irgendwann nicht mehr, wie sie dem Hamsterrad entkommen können. Stimmungsschwankungen, anhaltende Müdigkeit und schlechte Laune sind die Folge. Darunter leidet dann die ganze Familie. Aber auch Väter sind starken Belastungen ausgesetzt. Beruflich wird voller Einsatz von ihnen erwartet und im Haushalt, sowie bei der Kindererziehung hilft der moderne Mann oft selbstverständlich mit. So bleibt den Eltern meist wenig Zeit für sich selbst und zu zweit. Angespanntheit und mangelnde Kommunikation führen dann schnell zu Missverständnissen und zu familiärer Unruhe.
  • Beobachten Sie genau, wenn sich die Launen Ihres Kindes verschlechtern, es nur noch selten lacht und in sich selbst zurückzieht. Probleme in der Schule, mit Klassenkameraden oder mit Freunden können die Ursache sein. Suchen Sie gezielt den Kontakt zu Ihrem Kind, lassen Sie es wissen, dass Sie für es da sind und versuchen Sie, ein offenes Gespräch herbeizuführen.

Stärken des Familienzusammenhalts

Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und für die Familie. Gezielte Verabredungen helfen, auch bei wenig Zeit die Kommunikation in der Familie zu verbessern und wieder mehr Nähe zueinander aufzubauen - eine Voraussetzung dafür, dass Probleme geklärt werden können und eine vertrauens- und liebevolle Atmosphäre innerhalb der Familie herrscht.

  • Verabreden Sie sich als Paar einmal in der Woche miteinander. Planen Sie einen Abend, an dem Sie ausschließlich über sich reden. Geld, Haushalt und der Job sollten dabei unbedingt außen vor bleiben. Sprechen Sie darüber, wie Sie sich fühlen und was Sie gerade beschäftigt. Solche Gespräche sind in der Kennenlernphase von Paaren ganz selbstverständlich. Sie sollten aber auch Teil der Beziehung bleiben, um Nähe zu schaffen und nicht nebeneinander her zu leben.
  • Anstelle des Fernsehabends können Sie einen Spieleabend einführen. An Gesellschaftsspielen haben nicht nur kleine Kinder Spaß. Es gibt auch anspruchsvolle Spiele für Jugendliche und Erwachsene, die Spaß machen und jeden Geschmack treffen.
  • Planen Sie gemeinsame Wochenenden. Natürlich wollen gerade Jugendliche am Wochenende etwas mit ihren Freunden unternehmen, haben Sie jedoch gemeinsam einen Ausflug zur nächsten Burg oder in den Kletterwald geplant, sind sie bestimmt bereit, den Discoabend zu verschieben.
  • Gemeinsame Mahlzeiten sollten selbstverständlich sein. Am Abendbrottisch kann jeder von seinem Tag berichten und Sie garantieren, am Leben jedes Familienmitglieds teilzunehmen.
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