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Steuererklärung bei Arbeitslosigkeit - so sichern Sie sich Vorteile

Arbeitslosigkeit bedeutet nicht automatisch, dass eine Steuererklärung überflüssig ist. Arbeitslosengeld I unterliegt zwar nicht der Besteuerung, erhöht aber den Progressionsvorbehalt. Es gibt aber auch andere Gründe für eine Steuererklärung.

Bewerbungskosten bei Arbeitslosigkeit steuerlich absetzbar.
Bewerbungskosten bei Arbeitslosigkeit steuerlich absetzbar. © Klaus-Uwe_Gerhardt / Pixelio

Mit der Steuererklärung Rückerstattung sichern

  • Arbeitslosigkeit tritt nur in seltenen Fällen zum 1. Januar eines Jahres ein. Für die meisten Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, bedeutet dies, dass für einen Teil des Jahres durchaus Einkommen erzielt und Steuern gezahlt wurden. 
  • Auch wenn keine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung besteht, kann sie Sinn machen. Darüber hinaus muss das Arbeitslosengeld I bei der Steuererklärung angegeben werden. Es unterliegt zwar selbst nicht der Steuerpflicht, erhöht aber im Gegensatz zum Arbeitslosengeld II den Progressionsvorbehalt. 
  • Das bedeutet, dass die übrigen Einkünfte höher besteuert werden. 
  • Obwohl bei einem Verlust des Arbeitsplatzes zunächst einmal die Kosten für die Fahrten zur Arbeitsstätte als häufigste Werbungskosten entfallen, entstehen aber in der Regel weitere Ausgaben, welche als Werbungskosten geltend gemacht werden können. 

Arbeitslosigkeit führt zu hohen Berwerbungskosten

  • Sollten Sie arbeitslos sein, wissen Sie, welcher Kostenapparat auf einen Menschen zu kommt, der Arbeit sucht. Dazu gehören die Ausgaben für Bewerbungsfotos, Bewerbungsmappen, Fahrten zu Vorstellungsgesprächen, um nur einiges zu nennen.
  • Diese Ausgaben in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche können in der Steuererklärung angegeben werden. 
  • Wer nur das erste Quartal gearbeitet hat und die restlichen neun Monate mit Arbeitssuche verbrachte, kann auf diese Weise über die Arbeitslosigkeit in der Steuererklärung die bereits abgeführte Lohnsteuer wieder zurückerhalten.
  • Wer Bezieher von ALG I oder später ALG II ist, weiß einen solchen warmen Regen des Finanzamtes durchaus zu schätzen.  
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