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Steuerausgleich durchführen - so geht's

Viele Arbeitnehmer stöhnen oft über die hohen Steuern, die ihnen von ihrem mühsam verdienten Geld einbehalten werden. Dabei haben Sie in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres Zeit, einen Steuerausgleich durchzuführen.

Einen Steuerausgleich sollten Sie immer durchführen.
Einen Steuerausgleich sollten Sie immer durchführen.

Ein Steuerausgleich lohnt sich immer

  • Zunächst einmal kommt es auf die Steuerklasse an, in der Sie eingestuft werden. Verdienen Sie und Ihre Partnerin in etwa gleich viel, so ist für Sie die Steuerklassenkombination 4/4 besser, denn dann zahlen Sie bereits mehr Steuern und können diese bei Ihrem Steuerausgleich zurückholen.
  • In der Steuerklassenkombination 3/5 kommt es dagegen auf die verschiedenen Möglichkeiten an, was Sie zudem steuerlich geltend machen können. Wenn Sie zudem eine Rente beziehen, ist dies für den Steuerausgleich nicht unbedingt von Vorteil, da es auf die Höhe der Rente ankommt.
  • Auf jeden Fall lohnt sich ein Steuerausgleich immer dann, wenn Sie nicht während der gesamten 12 Monate eines Jahres gearbeitet haben, da hier das Arbeitslosengeld, Krankengeld oder auch Übergangsgeld bei einer Umschulung Ihr zu versteuerndes Einkommen drastisch senkt.

Es gibt viele Möglichkeiten der Absetzbarkeit

  • Des Weiteren gibt es vom Staat immer Geld zurück, wenn sich bei Ihnen etwas geändert hat, wie eine Heirat oder die Geburt eines Kindes. Da diese beiden Ereignisse sich erst steuerlich günstig auswirken, wenn sie auf Ihrer Steuerkarte eingetragen sind, können Sie mit einer Erstattung beim Steuerausgleich rechnen.
  • Werbungskosten lassen sich hervorragend absetzen. Die Reinigung Ihrer Arbeitskleidung können Sie immer absetzen, wenn auf der Quittung das Wort Arbeitskleidung erwähnt wird, auch wenn Sie mit einem Anzug Ihren Außendienst verrichten. Das Finanzamt akzeptiert in der Regel die folgende Berechnung: 48 Wochen x 0,93 Euro x 3 kg = 133,92. Wenn Sie also 134,- Euro dafür im Steuerausgleich eintragen, sind Sie immer auf der sicheren Seite.
  • Selbst Handys können Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit mit 16,- Euro ohne Nachweis einsetzen, wenn Sie für Ihren Arbeitgeber erreichbar sein müssen und er Ihnen kein Firmenhandy zur Verfügung stellt. Arbeiten Sie hin und wieder von zuhause aus, oder müssen Sie in Ihrer Freizeit berufliche Sachen erledigen, so können Sie einen Teil Ihrer Wohnung auch als Arbeitszimmer absetzen.
  • Besonders gut abzusetzen sind die Fahrtätigkeiten. Sind Sie Berufskraftfahrer und des Öfteren mehr als 24 Stunden unterwegs, so können Sie besondere Verpflegungssätze in Ihrer Steuererklärung einsetzen, welche Sie dem Beiblatt zur Steuererklärung entnehmen können.
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