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Steuerabgaben minimieren - so geht's

Die Steuererklärung gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen, kann jedoch sehr lohnenswert sein. Mit ein wenig Übung können Sie sich selbst darum kümmern und Ihre Steuerabgaben senken.

Betreuungskosten sind steuerlich absetzbar.
Betreuungskosten sind steuerlich absetzbar.

Was Sie benötigen:

  • Belege
  • Taschenrechner
  • Formulare
  • Gehaltsabrechnungen

Diese Steuerabgaben müssen sein

  • Egal, ob Sie selbstständig sind oder Angestelltenstatus haben, eine Steuererklärung lohnt sich meistens. In beiden Fällen müssen Sie Einkommenssteuer zahlen. Die exakte Höhe der Einkommenssteuer und damit die Höhe Ihrer Steuerabgaben werden bei der jährlichen Steuererklärung ermittelt.
  • Je nachdem, in welcher Lohnsteuerklasse Sie sind, bekommen Sie dann überschüssige Gelder zurückgezahlt oder müssen ans Finanzamt nachzahlen.
  • Umso wichtiger ist eine geschickte Aufstellung Ihrer Finanzen. Wichtiger Punkt beim Thema Steuerabgaben ist die Wahl der richtigen Lohnsteuerklasse. Je nach sozialem Status wird die Lohnsteuerklasse meist automatisch zugeteilt. Bei Ehepaaren können Sie die Kombinationen III/V und IV/IV wählen. Bei letzterer Variante muss meist nachgezahlt werden.

So sparen Sie Steuern

  • Um die nachzuzahlenden Steuerabgaben zu minimieren, sollten Sie möglichst viele Ausgaben beim Finanzamt geltend machen. Dazu gehören beispielsweise Fahrtgeld, Kosten für Arbeitskleidung und deren Reinigung, Kinderbetreuungskosten, Handwerkerrechnungen für Ihr Zuhause und Arztrechnungen. Heben Sie Belege und Quittungen unbedingt auf.
  • Fallen Kosten regelmäßig an, etwa Kinderbetreuungskosten, dann können Sie diese Posten beim Finanzamt als Freibetrag auf Ihrer Lohnsteuerkarte eintragen lassen. So wird dieser Betrag direkt monatlich von Ihren Steuerabgaben abgezogen und Sie zahlen weniger Einkommenssteuer.
  • Bei der Umsatzsteuererklärung funktioniert das Ganze noch einfacher, besonders wenn Sie als Selbstständiger oder Freiberufler vorsteuerabzugsberechtigt sind. Sie ziehen dabei die Umsatzsteuer, die Sie bereits gezahlt haben, von Ihrer erwirtschafteten Umsatzsteuer ab.
  • Ein Beispiel: Sie haben eine Tankrechnung beglichen und darauf 19 Prozent Mehrwertsteuer bezahlt. Diese Mehrwertsteuer ziehen Sie von Ihrer erzielten Umsatzsteuer am Ende des Monats oder Quartals ab. Damit sinken Ihre Steuerabgaben ans Finanzamt.

Wichtig: Sie dürfen Steuerabzüge nur einmal tätigen und müssen sich entscheiden, wann Sie etwas geltend machen. Wenn Sie Tankbelege komplett von der Einkommenssteuer absetzen möchten, dann dürfen diese nicht vorab in der Umsatzsteuererklärung auftauchen.

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